»Aman iman – Wasser ist Leben« (Sprichwort der Tuareg)

Wasserwelten von Naemi Reymann

Termine 2017 Boot 2017: Top Ten Meeresmüll Scuba meets Science – WissensNachtRuhr Integriertes UmweltprogrammNRW TagBoot 2016AKUWA Tagung - Fath BuchHansgrohe Wassersymposium14 – Flossen Weg AquaponikAndreas FathUWA1 KursDenkmalgerechtes TauchenKant-Weltbürgerpreis EmscherDialog Wasserwelten bei WDR – Limmatschwimmen ZürichThemenabend WasserBlaues Gold n.a.t.u.r.Right2Water MarineLitter-ConferenceBürgerinitiative Right2WaterGWWK Wassserwirbelkraft Hansgrohe Wassersymposium13 RheinfundeWasserwelten-VortragExtremfotografieUW-Archäologie Saudi-ArabienEndstation Meer? 111 Jahre HansgroheBlaues Gold KarmaKonsum'12Palafittes WeltkulturerbeBadekultur der ZukunftNautische Archäologie Zu Neuen Ufern EGLVWelttag der MeereInseln der WindeIn Poseidons Reich XVIBoot 2011Bewässerung OmanBlaues Gold Politischer SalonViva Con AguaBlaues Gold t.a.i.b. Zierul Tiefsee EmscherskizzenSHK-Messe/CompositesUnesco-PetitionOlafur Eliasson N.Y. WaterfallsWeltausstellung Zaragossa BuchempfehlungLinktipps

tauchberichte

Tauchberichte: Mein D2-Test (Weltraumforschung), Wracktauchen, Ausbildung Unterwasser-Archäologie, Meeresschutz, Rhein Cleanup, Wasser-Filmclips und mehr

 

Termine 2017 rund um das »Blaue Gold«

 18.01. Welttag des Schneemanns (World Day of Snowman)
 20.01. Tag der Pinguine (Penguin Awareness Day/US)
 27.02. Welteisbärentag (World Polar Bear Day)
 02.02. Welttag der Feuchtgebiete / Wetlands for our Future (RAMSAR)
 22.03. Worldwaterday Motto Water & Energy www.worldwaterday.org
 22.04. Welttag der Erde: UN International Mother Earth DayEarthday.org
 25.4. Welt-Pinguin-Tag – World Penguin Day
 10.05. Bundesweiter Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen
 21.05. Internationaler Museumstag »Spurensuche. Mut zur Verantwortung!«
 25.05. International Towel Day
08.06. »Welttag des Meeres« worldoceansday und UN-Seite
17.06. »World Day to Combat Desertification« (WDCD) UN und UNCCD-Seite
04.08. Tag der Küstenwache 
27.8-1.9. WorldWaterWeek 2017 »Water and waste – reduce and reuse«
 10.09. Tag des offenen Denkmals »Macht und Pracht«
 28.09. Weltschifffahrtstag
 29.09. Silence of the sharks – Protestdive Eilat / Israel
 27.10. Marine Tag (USA)
 19.11. »Welttoilettentag« (WTD) worldtoiletday und worldtoilet

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eauemi Blogbild Besuchen Sie meinen Blog eauemi/wasser ist leben!

 

Andreas Fath durchschwimmt den Tenessee-River

 

 

Top Ten Meeresmüll21.–29. Januar 2017
»TOP TEN« Meeresmüll Präsentation auf der Boot 2017 in Düsseldorf
Kleine Ausstellung am Stand des VDST in der Taucherhalle

Auf der Wassersportmesse »Boot« zeigte ich beim VDST im Rahmen von Umwelt & Wissenschaft exemplarisch die TOP TEN der UN der zehn häufigsten Meeresmüll-Objekte sowie (Scherben-)Funde mit Düsseldorfbezug (alles vom Rheinkilometer 744 bis 745).
Das passt gut zum neuen Portal Gewässerretter, das neu auf der Boot präsentiert wird! Die »Gewässerretter«-Aktion ist eine gemeinsame Initiative von Deutschem Kanuverband, Deutschem Segler-Verband, dem NABU und dem Verband Deutscher Sporttaucher VDST. Interessant war auch die Gruppenausstellung »Love Your Ocean«, bei der es um Umwelt und Nachhaltigkeitsthemen geht, beispielsweise innovative zukunftsfähiges Design wie z.B. SUPs und Boote aus Flachs, Leinöl, Kork, umweltfreundliche Antriebe, Umweltinitiativen, der Gewässermüllkatamaran »Seehamster«, ein großer Wal mit Meeresgeräuschen, ein DIY Recycling-Workshop, bei dem Anhänger aus Segeltuch gefertigt werden, Forscherstationen mit Binokularen zu Makroplastik im Meer und vieles mehr. Ebenfalls von der Deutschen Meeresstiftung mit initiiert wurde das »2. Meeressymposium«: Zukunftsfähige Antriebe und nachhaltige Komponenten im Yacht-, Boots- und Schiffbau. Die Keynote hielt SD Fürst Albert II von Monaco. Am Freitag bzw. Samstag gab es die Preisverleihungen zum Foto- und Filmwettbewerb »Underwater World Shoot Out«, bei der auch die neue Kampagne zu »Silence of the Sharks« vorgestellt wurde mit einem Protest-Dive im Oktober in Eilat. Ich war wie im Jahr zuvor am beim Wettbewerb am Samstag als Jurymitglied dabei.
UN-Report: UN report finds marine debris is harming more than 800 species, costing countries millions. UN-Report Marine Debris (PDF)

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Scuba meets Science 12. November 2016
Scuba meets Science – Es war einmal... 10 Jahre UWA beim TSV NRW
10 Jahre UWA-Kurse in NRW mit Vorträgen im Tierpark und Fossilium Bochum

Scuba meets science(v.l.): Naemi Reymann, Dr. Martin Röper, Mag. Henrik Pohl, Thomas Kremers, Gerd Knepel, Ralf Slabik und Dr. Peter van Treeck (Foto: O. Jung/TSV NRW). Der Auftakt zur »Scuba meets Science«-Reihe fand in Kooperation mit dem Tierpark + Fossilium Bochum statt (Bericht Tierpark). Thomas Kremers und ich zeigten einen Teil von Zeichen- und Messstationen und stellten die Spezialkurse »Denkmalgerechtes Tauchen« und »UW-Archäologie I« beim TSV NRW vor. Die Plakatgestaltung zu einem Foto von T. Kremer stammt von mir.

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SpurensucheWissensNachtRuhr16WNR2016
30. September 2016
WissensNacht Ruhr 2016: Spurensuche: UW-Archäologie live!
Stationenparcours zum Mitmachen und Vorträge
Thomas Kremers und ich realisierten mit der Archäologin Michaela Reinfeld im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zur WissensNacht Ruhr unserer Mitmachaktion zu Sporttauchen und Wissenschaft: »Spurensuche: Unterwasserarchäologie live!«. Bei verschiedenen Stationen konnten Kinder und Jugendliche Stempel für ihren »Explorer-Pass« bekommen: Es gab das Dendrospiel mit Holzbestimmung, Zeichenrahmen und Offsetmessungen eine Karte zur Zuordnung der Funde des Wracks von Uluburun. Zusätzlich hielten wir Kurz-Vorträge (leider konnten wir Prof. Dr. Ünsal Yalçin nicht von seiner Grabung aus dem Ausland zuschalten, hoffentlich beim nächsten Mal!) und unter #RuhrNerds und #uwa wurden mit Brille/Schnorchel Selfies gemacht. In einer kleinen Ausstellung zeigten wir aus der »Inseln der Winde«-Ausstellung Repliken einer Amphore und eines Ochsenhaut-Barrensund ein Modell eines minoischen Schiffs. Allen hat das gut besuchte Event viel Freude bereitet. Die Projektleitung und das Konzept zur Gestaltung der Stationen lag größtenteils bei mir. > www.wissensnacht.ruhr Dokuheft WissensNacht Ruhr 2016 (PDF)

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IUP 2030
10. September 2016
Bürgerbotschaften zum Integrierten Umweltprogramm IUP 2030
Präsentation im Gasometer Schöneberg beim »Festival der Zukunft«

Als Bürgerbotschafterin beim Online Forum des Integrierten Umwelt-Programms 2030 (IUP) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) präsentierte ich in Berlin beim »Festival der Zukunft« im Gasometer Schöneberg die »Bürgerbotschaften zu gesunden Lebensbedingungen: Wasser«. Weitere Informaionen auf den Webseiten des BMUB: Den ökologischen Wandel gestalten: Integriertes Umweltprogramm 2030 (PDF 4,5 MB) Rede von Dr. Barbara Hendricks zum Integrierten Umweltprogramm 2030. Das Foto machte Kerstin Brandau (BMUB).

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NRW Tag mit Stand NRW Tag Label
UW-Rheinfunde Stand Rhein km 744...

27. August 2016
70 Jahre NRW – mit Präsentation beim großen Bürgerfest
Präsentation Kurse zum Denkmalgerechten Tauchen am TSV NRW-Stand

Ich zeige auf dem NRW-Tag 2016 27.8. beim Tauchsportverband Nordrhein-Westfalen Düsseldorf Oberkassel am Rheinkilometer 744 u.a. meine Funde vom Rhein. Von mir stammt auch die Gestaltung des neuen Rollup UW-Archäologie-Banners zu den Kursen. Foto Stand oben: Torsten Milinski.

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BootLogoLivejurierung

31. Januar 2016
Boot 2016 – Unterwasser-Archäologie, BAT und Photowettbewerb
Viele Aktivitäten auf der weltweit größten Wassersportmesse

Die Boot 2016 verging wie im Flug: Wiedersehen mit bekannten Akteuren, wie z.B. Ophardt Maritim (die ihre Aluminium-Chassis diesmal auf dem Aussengelände zeigten), New Historical Adventure Project und »Silence of the Sharks« aus Eilat. Interessant auch Erneuerbare Energien durch Solar- und Winderzeugung auf Booten bei Silentwind, die Bundesausbildertagung (BAT) meines Sporttauchverbands VDST (u.a. mit Andreas Kieling, Dr. Florian Huber zu Unterwasserarchäologie und Unterzeichnung des gemeinsamen Kooperationsvertrags von VDST und NABU zum Naturschutztauchen). Ebenfalls am Samstag war ich mit in der Jury des »Underwater Photo Global Championship 2015«, einem internationalen Unterwasser-Photowettbewerb in der Tauchhalle auf dem Podium mit meinen Kollegen Alberto Muro Pelliconi, Kurt Amsler, Roni Sofer. Die Livejurierung moderierten Sharon Rainis Shoval und Phil Simha. Das Foto ist von Adam Konstantinovsky. Initiiert hat das Event der Unterwasserfotograf David Pilosof, der auch das Projekt »Silence of the Sharks« vorstellte. In der Nachbarhalle dazu ein Megaposter mit Hai-Objekt zur ungewöhnlichen Unterwasser-Protestauchaktion).
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Unterwasser-Archäologie 24. Oktober 2015
Vortrag über Sporttauchen und Archäologie bei der AKUWA-Tagung
Interdisziplinäres Treffen an der Philipps-Universität in Marburg

Im Rahmen der Tagung der AKUWA (Arbeitskreis Unterwasser-Archäologie), die die Kommission für Unterwasser-Archäologie (KUWA) und das Archäologische Seminar Marburg an der Philipps-Universität in Marburg organisierten habe ich einen Vortrag gehalten. Er hatte das Thema »Denkmalgerechtes Tauchen im Tauchsportverband Nordrhein-Westfalen – Synergien in Freizeit, Wissenschaft und Sport«. Spannend und interessantes Treffen! Danke an Prof. Dr. Friedrich Lüth (DAI) und Prof. Winfried Held!
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Andreas FathAnkunft Andreas Fath und am Folgetag Weiterschwimmen mit Kanusicherung
Naemi Krokodil
Naemi mit Limmat-Krokodil bei der Ankunft – Filmstill Doku »Rheines Wasser«


3. Mai 2015
Andreas Fath Film und geplantes Buch
»1231 Kilometer« Film-Premiere bei Hansgrohe in Schilltach
Schwimm-Marathon im Dienst von Wissenschaft und Umweltschutz - das etwas andere Projekt der Hochschule Furtwangen und Prof. Dr. Andreas Fath! ‬Der inzwischen 50jährige schwimmt weiter: Ende Januar wurde er wieder Landesmeister über 1500 Meter Freistil (dabei 30 Sek. schneller als 2014)!

Nachtrag im September 2016: Lesen Sie auch meine Buchrezension zu »Rheines Wasser – 1231 Kilometer mit dem Strom« von Andreas Fath im »Kopfweide«-Buchblog!
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25. November 2014
7. Hansgrohe Wassersymposium »Wassertechnik der Zukunft«
Wohin entwickelt sich die häusliche Wasserwelt?

Wassertechnik der Zukunft lautete der TItel des Wassersymposiums von Hansgrohe in Schiltach im Schwarzwald. Interessant und informativ fand ich den Vortrag sowie den Workshop von Prof. Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen u.a. über die Möglichkeiten von Antrieben mit Wasserstoff und seine Erkenntnisse und ersten Ergebnisse der Untersuchungen der Proben, die er bei der Rheinschwimm-Tour »Rheines Wasser« genommen hatte. Weitere Vorträge hielten Dr. Gerd Leipold (»Wasserkrisen als Chance«), Dr. Gerd Leipold, Prof. Dipl.-Ing. Matthias Rudolph (»Gutes Raumklima braucht Wasser«), Dr. Matthias R uff, Eawag (»Die Spur des Menschen im Wasser«, Dipl.-Ing. Maika Wuttke Hamburg Wasser (»Grüne Energie aus schwarzem Wasser« über die Jenfelder Au). > www.hansgrohe.de
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Naemi Aquaponik Innovative Citizen

28./29. September 2014
Aquaponik Workshop mit Mediamatic und Besuch bei den Urbanisten
Vielfältige Veranstaltungen in Dortmund bei Citizen Science

Durch das Innovative Citizen Festival im Dortmunder U habe ich mich mehr mit Aquaponik befassen können: Im Workshop »Aquaponics City Farming« mit Saro und Lukas von Mediamatic aus Amsterdam bauten wir in kleinen Teams aus Großwasserspendern »Miniponik«-Anlagen. Einziger Kritikpunkt an dieser an sich guten Veranstaltung: Bei der Beschaffung von Pflanzen und Material zu solchen Veranstaltungen mehr auf die Herkunft achten (z.B. bevorzugt bei umweltfreundlich ausgerichteten Unternehmen einkaufen statt z.B. Kräuter von Kiepenkerl (die zu Monsanto gehören) fürs Festival zu nehmen. Ich sehe da ein weites Arbeitsfeld für die Lokale Agenda, Ökoprofit und andere Akteure!

Eine Anlage in Aktion besichtigten wir am Folgetag bei Jan Bunse und den Urbanisten im Dortmunder Union-Viertel. Sie ziehen in ihrem Gewächshaus rund 18 Karpfen in einem Industrie-Tank sowie Chili und andere Gemüse, eine kleinerer Prototyp eignet sich sogar für Innenräume wie Büros oder Wohnungen! Nachhaltig produzierter Fisch für aus Tierschutzsicht verträglichen Bedingungen aus der Region, beim Gemüse in kleinen Formaten ebenfalls lokale Produktion und die Chance, Pflanzen zu ziehen, die es nicht im Industriegemüsebereich gibt, Vielfalt, z.B. seltenere Tomaten, Essen, das für einen Geschmack aus der Heimat stehen kann (Chance für Essen für Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern). Das Festival fand statt in Kooperation von Dortmunder U, DEZENTRALE und Fraunhofer UMSICHT, Folkwang Universität der Künste und Heimatdesign.
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Unterwasser-Archäologie 27. September 2014
Kurs Unterwasserarchäologie 1 mit dem DUC Duisburg
»Flossen hoch« und nicht anfassen und sehen lernen

So das Motto für die Kursteilnehmer des DUC bei Thomas Kremers und mir. Den Kurs haben wir diesmal im Vereinsheim des DUC durchgeführt. 9 Stunden Theorie und Praxis (an Land mit Stationparcours) nach einer vollen Arbeitswoche, das klingt erst mal viel, aber es hat allen viel Freude gemacht!
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Unterwasser-Archäologie 23./24. August 2014
Spezialkurs Denkmalgerechtes Tauchen in Duisburg und Xanten
Flossen hoch – im Museum und der Xantener Südsee - mit WDR Lokalzeit

Mein erster Kurs als frischgebackene Mulltiplikatorin, bei der ich Thomas Kremers beim Kurs im Museum für Binnenschifffahrt Duisburg (Theorie) und an der Xantener Südsee (Praxis) unterstützte. Das Tauchteam Mönchengladbach hat dazu einen netten Bericht geschrieben und die WDR Lokalzeit aus Duisburg war auch mit dabei...
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30. August 2014
24 Stunden-Schwimmen bei der 1. Kaiserswerther Sommernacht
Klein aber fein – Flossen Weg e.V.

Auch Düsseldorfs kleinstes Freibad ist bei der Sommernacht dabei. Ich schwimme nachts meine Runden (mit einem zweiten Platz bei den Damen :-). Das kleine, inzwischen 80 Jahre alte Bad ist stimmungsvoll ausgeleuchtet, aber die besondere Atmosphäre liegt auch an den Betreibern und Förderern: Als vor 20 Jahren aus wirtschaftlichen Gründen die Schließung des Freibads anstand, gründete sich der Förderverein »Flossen Weg e.V.« und durch bürgerschaftliches Engagement blieb es erhalten! Da es nicht städtisch ist, dauert die Badesaison übrigens länger als in kommunalen! Ich finde diese Aktion klasse, aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, wie existenzbedrohend es für Vereine ist, wenn sie ihr Schwimmbad verlieren, ohne Rückhalt, schwierig auch angesichts leerer Stadtkassen. Mein Tauchverein, der TSG Grevenbroich durchläuft momentan diese Entwicklung und ich bin mir sicher, dieser Verein ist nicht der einzige, den es trifft.
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Andreas Fath

Ankunft Andreas Fath und am Folgetag Weiterschwimmen mit Kanusicherung

28. Juli 2014
Prof Andreas Fath durchschwimmt den Rhein
1.231 km den Rhein entlang schwimmen

Schwimm-Marathon im Dienst von Wissenschaft und Umweltschutz - das etwas andere Projekt der Hochschule Furtwangen & von Prof. Dr. Andreas Fath! In Düsseldorf ergriff ich die Chance, ihn am Rheinkilometer 745 (nahe am Burgplatz) willkommen zu heißen – und am Folgetag am Rheinkilometer 744 (Uferseite Oberkassel) wieder auf den Weg zu winken! Gespannt bin ich auf die Ergebnisse bezogen auf Belastung mit PFT, Medikamentenrückständen und Mikroplastik, nicht nur in Düsseldorf. www.rheines-wasser.eu
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Unterwasser-Archäologie 23.-25. Mai 2014

Multiplikatorenkurs SK Denkmalgerechtes Tauchen am Edersee
Spezialkurs des VDST bei Gerd Knepel

Und juchuh, ich gehöre ab sofort mit zu den Multipliktoren des VDST und unterstütze bald meinen Tauchkollegen Thomas Kremers und andere beim gleichnamigen Spezialkurs. Bei Gerd und Thomas machte ich 2006 den ersten Kurs Denkmalgerechtes Tauchen und Unterwasserarchäologie.
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25. Februar 2014
KANT-WELTBÜRGER-PREIS 2014 für den Film »Water Makes Money«
Auszeichnung für gesellschaftliches Engagement in Freiburg

Der mit 15.000,- Euro dotierte Preis der Freiburger Kant-Stiftung geht zu gleichen Teilen an das Team des Films »Water Makes Money« und die türkische Rechtsanwaltsvereinigung ÇHD. Die Stiftung honoriert seit 2004 gesellschaftliches Engagement. Der Film »Water Makes Money« (Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz) gilt als ausgezeichnetes Beispiel für eine strategisch und strukturell bedeutsame kritische Aufklärung zugunsten eines selbstbestimmteren Europas. Thema ist die Privatisierung von Wasser. Der Verein Progressiver Anwältinnen und Anwälte in der Türkei (ÇHD) wird stellvertretend für all jene türkischen Anwälte ausgezeichnet, die sich aufgrund ihres Engagements für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie massiver Repressalien und Verfolgung ausgesetzt sehen.

Das Water Makes Money Filmteam befindet sich in Vorbereitungen zu ihrem Film Wer rettet wen (Who's saving whom), der die Finanzkrise thematisiert. Nach wie vor werden Förderer für den Film gesucht! www.wer-rettet-wen.org.
Preisverleihung 9. Mai 2014, 14–18.30h, Aula Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Weitere Infos bei der Kant-Stiftung www.kantstiftung.de

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15. Oktober 2013
»Emscher-Dialog« [Hoch]WASSER - Einblicke. Ansichten. Aussichten
EGLV Themenschwerpunkt »Hochwassermanagement« auf Zeche Zollern

Die Emschergenossenschaft lud im Rahmen ihres Emscher-Dialogs 2013 zu Fachvorträgen und Workshops auf Zeche Zollern Dortmund ein. Internationale Projekte und Lösungen aus Kopenhagen, den Niederlanden und Paris wurden vorgestellt. Tags darauf fand der Ausflug statt: Zum Phoenixsee, dem Studentendorf Vogelpothsweg, das im Sommer 2008 Opfer eines Hochwassereignisses wurde, zum Pumpwerk Oespeler Bach in Dortmund-Marten sowie dem Hochwasserrückhaltebecken Dortmund-Mengede/Castrop-Rauxel Ickern.
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29. August 2013
Meine »Wasserwelten« bei der WDR-Lokalzeit Düsseldorf
Live-Schalte vom PechaKucha bei der »CoworkingNight FIVE to NINE«

Der Coworking-Space Garage Bilk lud zur langen Nacht und ich zeigte beim PechaKucha meinen »Wasserwelten-Vortrag«. Ebenfalls vor Ort war Peter Rueben mit seinem WDR Lokalzeit-Team und berichtete live, auch von meiner Präsentation! Lokalzeit-Beitrag (4:34 Dauer)
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Limmatschwimmen

17. August 2013
Mit dabei beim »50. Zürcher Limmatschwimmen«
Zwei Kilometer Badeplausch mitten durch die Zürcher Innenstadt

Eine wunderbar entspannte und sehr nasse Aktion (super durchorganisiert): Das traditionelle Zürcher Limmatschwimmen, bei dem ich in diesem Jahr erstmals teilgenommen habe. Zwei Kilometer Strecke in 1,5 Stunden mit einem Schwimmkrookodil sich durchs Wasser treiben lassen: Es ging von der »Frauen-Badi« bei der Schweizer Nationalbank nah dem Bürkliplatz bis zum Strandbad »obere Letten«. 4200 Menschen waren an dem Tag unterwegs, aber gut durchorganisiert, so daß alle gut Platz und Spaß fanden! Besonders verblüfft hat mich die saubere Qualität des Wassers: Extrem wenig Müll auf dem Grund - für einen Fluss mitten in der Stadt einfach klasse!! Auf dem Bild links ist übrigens mein Tauchbuddy, mein Bruder... Impressionen Schwimmen 2013/ Facebook-Seite Limmatschwimmen 2014: 23. oder 30.08.!

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Blaues Gold bei natur

17. Mai 2013
Themenabend Wasser – mit Viva Con Agua de St. Pauli Ruhr
Blaues Gold in der Waren-Welt – Was ist uns das Wasser wert? und Film

Was bedeutet »Virtueller Wasserfußabdruck«, der unsichtbar in den meisten Produkten steckt? Was sind »Grün-« und »Blauwasser«? Ist Wasser Ware oder Allgemeingut? Wie könnte das funktionieren mit dem »Wassersparen«? Thema ist das »Blaue Gold« – unsere wichtigste Ressource. Kommunikations-designerin Naemi Reymann (Düsseldorf) lädt zur gemeinsamer Ideen- und Lösungsfindung. Denn jeder kann aktiv werden! Mit dabei sind auch Exponate ihrer gleichnamigen Ausstellung, die sie erstmals im t.ai.b. und zuletzt auf der Karma Konsum Konferenz 2012 in Frankfurt zeigte. Zunächst finden Vortrag und Workshop von Naemi Reymann statt, anschließend zeigt das Ruhrteam von Viva Con Agua de St. Pauli den Film »Water makes money« von Leslie Franke und Herdolor Lorenz. Der Dokumentarfilm befasst sich kritisch mit dem Modell des Public Private Partnership im Wassersektor. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Weiteres mit VcA Ruhr: 15.5. Rotunde – ich sehe Wasser was du nicht siehst & 18.5. Bochum City Schnitzeljagd zu Wasser > Rückblick Festival Natur 2013
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natur Festival 2013 Logo 16. April 2013
Themenabend Wasser beim n.a.t.u.r.-Festival 2013
Vormerken: Themenabend Wasser mit »Blaues Gold« und VivaConAgua Ruhr

Freitag, der 17. Mai steht beim n.at.u.r.-Festival im Zeichen des Wassers!
Zusammen mit der erst November 2012 gegründeten Ruhrgebietscrew von Viva Con Agua St. Pauli plane ich im R15 in der Rottstraße 15 in Bochum ab 19 Uhr einen Themenabend über unsere wichtigste Ressource, das Wasser! Ich halte meinen Vortrag mit Workshop (»Blaues Gold in der Waren-Welt – Was ist uns das Wasser wert?«) und anschließend gibt es einen Film, der sich damit befasst, ob Wasser Ware oder Allgemeingut ist. Umrahmt wird dieser Themenabend von zwei weiteren VcA Ruhr-Events: Für Mittwoch, den 15.5. ist ein Vortrag über virtuelles Wasser und Samstag, den 18.5. eine Wasser-Schnitzeljagd geplant! Weitere Informationen http://festival-natur.de/
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15. April 2013
Aktuelle Infos zum Stand der Right2Water Kampagne
Brüsseler Bürkratiehürden für EU-Petition gegen Wasser-Privatisierung

Bisher kamen »nur« aus fünf EU-Staaten (Österreich, Belgien, Deutschland, Slowakei und Slovenien) genügend Unterschriften bei dem Begehren gegen die Wasserprivatisierung Kampagne Right2Water zusammen.

Insbesondere Italien, Spanien, Griechenland, Litauen, Finnland, die Niederlande und Frankreich müssten sich regen (Right2Water wird dort auch mehr Information streuen, also besser Leute in diesen Ländern motivieren, sich zu beteiligen, als weiterhin in Deutschland Stimmen zu sammeln!
Möglicherweise kann das Europäische Bürgerbegehren an Bürokratiehürden in Brüssel scheitern – trotz der 1.350.884 Unterschriften (Stand 15.4.2013). Das Bürgerbegehren läuft noch bis 1.11.2013. Hintergrundinfos: EU könnte Wasser-Petition trotz einer Million Unterschriften zu Fall bringen

Nachtrag 7. Mai: Europaweit kamen bereits 1,5 Millionen Unterschriften (Info PDF) für »Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht« zusammen! Acht Staaten haben bisher das erforderliche Mindestquorum an Unterschriften überschritten: Belgien, Deutschland, Finnland, Litauen, Luxemburg, Österreich, Slowenien und die Slowakei. Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) hat damit die gesetzlichen Hürden genommen, aber die Kampagne geht weiter. In folgenden Ländern fehlen nur noch einige tausend Unterschriften bis zum Erreichen des Quorums: Italien, Spanien, Zypern und die Niederlande!
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10. April 2013
Internationale Konferenz gegen Müll in den Meeren in Berlin
Nachlese Design, Wasser und Umwelt bei »Designer of the day«

80% der Abfälle im Meer stammen vom Festland... Die fünf größten Müllstrudel haben bereits eine Dicke von 10 Metern, abgesehen weiß kaum einer, was alles schon auf dem Grund liegt. Müll im Meer ist ein ernsthaftes Problem... In Berlin treffen sich vom 10.-12. April Fachleute zur »International Conference on Prevention and Management of Marine Litter in European Seas Meine »Nachlesen« (basierend auch auf den Informationen, die per Twitter bei @MLConfB veröffentlicht wurden) sind bei eauemi zu lesen!
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17. Januar 2013
Nachlese Impulsvortrag Designertreff
Themen Design, Wasser und Umwelt bei »Designer of the day«

Der designertreff Düsseldorf hat ein neues Format: Kurzvorträge zu Themen, mit denen sich die Mitglieder des Designertreffs befassen udn das an einem neuen Ort, der »PAIISE« bei GREY am Platz der Ideen in Düsseldorf. Als mich die beiden Initiatoren Bianca Seidel und Immo Schiller fragten, ob ich den Anfang machen möchte, zögerte ich nicht lange... Es war ein toller Abend mit vielen angeregten Gesprächen! Ich erzählte von Projekten rund um Design, Umwelt und Wasser, mit denen ich zu tun gehabt habe bzw. die mir am Herzen liegen: Mit »Blaues Gold« über virtuelle Wasserfußabdrücke beim Hansgrohe-Stand der KarmaKonsum Konferenz, MediaMundo bei der drupa, n.a.t.u.r. & ökoRAUSCH mit »green it«, Wassergraffiti und das dringliche Thema der Privatisierung von Wasser (die EU-Kommission will Wasser zur Handelsware machen und wir alle sollten reagieren!). Als Nachtrag bzw. Einstieg ins Thema empfehle ich diese Links:

> Klaus Dauvens weltgrößte Wassergraffiti Hanazakari und Wild-Wechsel
> Impressionen der KarmaKonsumKonferenz u.a. mit Hansgrohe-Stand
> Privatisierung von Wasser: Kampagne Right2Water / Monitor-Bericht Geheimoperation Wasser – Filme Water makes money - Bottled Life: Nestlé
> Blaues Gold in der Warenwelt im t.a.i.b.
> Mehr zum Thema Wasser in meinem Portal eauemi – Wasser ist Leben

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tauchberichte

Bericht D2-Unterwassertest für Weltraumforschung & Tauchen

  Tauchen für die Weltraumforschung an der DSHS in Köln 2011

Berichte UW-Archäologie, -Denkmalschutz und Wracktauchen

  Unterwasserarchäologie NAS II-Kurs in Kaş 2010 & engl. Version (eauemi)
  Wracktauchen in St. Tropez 2009 (Bericht von Daniel Reymann)*
  VDST SK Kurs Wracktauchen 2008*
  Wracktauchen auf Malta 2007
  Denkmalgerechtes Tauchen und Unterwasserarchäologie NAS I-Kurs 2006

Berichte Meeresbiologie und Umweltschutz

  Rheinfunde – rausgeholt (Cleanup 2011 am Rheinkilometer 745)
  Anders tauchen mit dem SDWF – Delfin als Vorbild 2009
  TDI SDI Shark Awareness Kurs
  VDST SK Meeresbiologie Institut für Marine Biologie Brunsnaes DK 2004
  »An der Werkzeugkiste links« – Sporttauchen in Süßwasserseen
  VDST SK Meeresbiologie Hurghada 2009 (Bericht D. Reymann & Anja Lutz)
  Limmattauchen 2014 (PDF) (Bericht von Daniel Reymann)

Wasser-Filmclips (Vimeo-Kanal naemi)

Arts Birthday Clip Naemi Reymann UW Archäologie Kas
  January 17th 2013 – 1.000.050th Art's Birthday – salutation to Robert Filliou
  Underwater archaeology course NAS II Kaş/Turkey with Uluburun III wreck
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11. Dezember 2012
Wasserwirbelkraft
Innovative Kleinanlagen statt Megawerken halten Wasser lebendig

Eine Alternative zu großen Kraftwerken sind Wasserwirbelkraftwerke. Beim 5. Hansgrohe Wassersymposium im November 2012 hielt Bauingenieur Andreas Steinmann (GWWK Schöftland Schweiz) einen interessanten Vortrag über diese Kleinkraftwerke.

Im Prinzip fliesst das Wasser in ein Rotationsbecken und wird durch eine zentrale Abflussöffnung, die sich im Zentrum des Beckenbodens in eine Rotationsbewegung versetzt. Dank Schwerkraft und Höhendifferenz (bereits am 0,7 m möglich!) wird langsam ein Rotor bewegt (mit ca. 20 Umdrehungen pro Minute). Der Wasserwirbel treibt den Rotor an, der produzierte Naturstrom kann dann ins Netz eingespeist werden! Es reicht bereits eine Durchschnittswassermenge von 1000 Litern pro Sekunde und eignet sich dadurch sehr gut für die Kleinwasserkraftnutzung. Die Rotoren drehen sich langsam und sind für Treibgut (bis 1,5 m Länge und 20 cm Durchmesser) durchgängig, auch für Fische stellt dieses Wirbelwasserkraftwerk kein Hindernis dar, sie können das Kleinkraftwerk gefahrlos passieren sowohl stromauf- als auch stromabwärts.

Im Bereich des Rotors treten keine Druckunterschiede auf, die sonst für größeren Verschleiß sorgen, wie beispielsweise Kavitationsfraß (von cavitare- »aushöhlen«, was häufiger bei Propellern, Kreiselpumpen, Wasserturbinen etc. vorkommt). Die technische Ausrüstung ist auch einfacher als herkömmlichen Wasserkraftwerken, Unterhalt und Wartung sind damit auch einfacher. Bestimmte Elemente diese Anlagen könnte sogar aus nachwachsendem Rohstoff wie Holz gebaut werden, was wiederum bei Verwendung einheimischer Hölzer lange Wege vermeiden ließe und die beteiligten Gewerke in der Region stärken kann.

Vorteile für die Umwelt
Das Wasser wird durch die Verwirbelung belüftet, das fördert die Selbstreinigung des Wassers durch Mikroorganismen. Die Zunahme der Sauerstoffkonzentration im Wasser durch das Belüften hat auch positive Auswirkungen auf die Gewässerökologie. Da die Konstruktion grösstenteils unter dem Terrain liegt fällt sich auch optisch kaum auf und wird somit als Eingriff ins Landschaftsbild nur wenig wahrgenommen, insbesondere, wenn noch eine geeignet Bepflanzung dazu kommt.

Die GWWK betreibt im Aargau Schweiz zusammen mit ihren Partnern eine Versuchs- und Testanlage. Diese durch Behördenwege durchzubekommen war laut Betreiber schwierig. Dies dürfte auch daran liegen, da sie nicht nicht Erstentwickler und Patentinhaber sind und ihren Patentlizenzvertrag mit Zotloeterer, den Erfindern dieser Technik gekündigt haben. Eine weitere Blockade dürfte auch darin liegen, daß große Konzerne und Unternehmen und mit ihnen verbandelte Entscheider haben bisher nur wenig Interesse, solche kleinen Kraftwerke auf den Weg zu bringen, da sie daran nur wenig – bis gar keinen Gewinn machen können. Anlagen mit nur wenig Verschließ, günstigen Materialien (daran wird  weiter geforscht!), großer Effizienz in Hand der Erzeuger – ohne große Stromleitungen. Auch in der Schweiz haben einige etwas dagegen, es heißt, daß noch »weit über das Jahr 2020« die Aargauer Kantonsregierung die beiden Reaktorblöcke von Beznau in Betrieb sehen will.
Genossenschaft Wirbelwasser Kraftwerk GWWK / Infos zur Technik. Oft sind Ideen auch so gut, daß sich viele von ihnen inspirieren lassen - so auch hier, denn die  patentierte Ursprungstechnik dieser Wasserwirbelkraftanlage, die für dieses Kraftwerk Pate stand, ist die Gravitations-Wasser-Wirbelkraftanlage (GWVPP) in Obergrafendorf in Niederösterreich. Die als sehr effizient laufende Anlage wurde als weltweit erste ihrer Art bereits 2005 in Betrieb genommen. Weitere Anlage folgten 2008 in Indonesien, 2011 in Deutschland, 2013 in Chile und Thailand. Weitere folgen bestimmt!
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11. November 2012
5. Hansgrohe Wassersymposium
Was Wasser braucht – Wege zu einem wassergerechten Wirtschaften

Viele Gäste und interessante Referenten waren in Schiltach / Schwarzwald am
8. November beim 5. Hansgrohe Wassersymposium da. Das Thema im »Aquamax« der »Aquademie« lautete »Was Wasser braucht – Wege zu einem wassergerechten Wirtschaften«.

Die erste Referentin Kerstin Mechlem berichtete über Internationales Wasserrecht im Wandel, über ein Regelwerk, das dem Wasser gerecht wird. Innovativ und zukunftsfähig die GWWK Wasserwirbelkraftwerke von Ingenieur Andreas Steinmann »Ende der Staudammzeit? Stromgewinnung im Einklang mit den Flüssen« - siehe Portrait bei eauemi). Frank Schlegel berichtete über »Produzieren ohne Abwasser und abwasserfreie Industrien« (aus meiner Sicht zu großen Teilen eine reine Unternehmensdarstellung) und Dr. Andreas Fliessbach referierte über Wassergerechte Bodenbewirtschaftung: Was die Bauern für das Wasser tun können unter anderem über interessante Pilotprojekte auch in der Schweiz. Im Workshoppanel nahm ich bei Wasser hilft dem Klima – Heizen mit Wasser und Eis« bei Daniel Albiez teil. Alles in allem ein interessantes Zusammentreffen von Wasserspezialisten aller Art!
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12. Oktober 2012

Unterwasserfundgeschichten für internationales Literaturprojekt
Fine finds in the Rhine – Geschichte für Poisipedia

Ich habe meine Rheinfunde, die bei Strandreinigungen am Rheinkilometer 745 an der Oberkasseler Brücke zutage kamen als Geschichte »Fine finds in the Rhine« bei Poisipedia veröffentlicht. Das experimentelle, internationale Literaturprojekt wurde auf der Frankfurter Buchmesse 2012 im Rahmen der Reihe »Literary Cities« präsentiert. Die Reihe präsentiert imaginäre oder reale, vergangene, gegenwärtige oder zukünftige, utopische sowie dystopische Geschichten.
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AGD subaqua NaemiReymann

1. Oktober 2012
camera curiosa subaqua – Kurzvortrag
Unterwasserbilder auf der AGD-Jahrestagung 2012 in Mühlhausen

Die Jahrestagung der Allianz Deutscher Designer (AGD) in Mühlhausen in Thüringen vom 27.–29. September stand im Zeichen der Spezialisierung. Als neues Format fanden erstmals »Pecha-Kucha«-Vorträge statt. Dieses Präsentationsformat stammt aus Japan und auf Deutsch bedeutet der Name in etwa so viel wie »Geplauder« oder »unterhaltsames Gespäch«. Gezeigt werden 20 Folien, jeweils nur 20 Sekunden lang und es wird automatisch weitergeschaltet. Ich nahm die Zuschauer in meinen 6 Minuten und 40 Sekunden auf eine Reise in meine Unterwasserwelten mit. Danke an meine Kollegin Catalina Kirschner für das Foto! In Anlehnung an meine Diplomarbeit camera curiosa gab es einiges zum Staunen und neuartige Blickwinkel mit Unterwasserbildern. Ich zeige sie hier nicht, da ich bestimmt weitere Gelegenheiten dazu haben werde (kontaktieren Sie mich!), gebe aber gern ein paar Informationen an meine Kollegen, die den Vortrag gesehen haben:

Den D2-Kognitionstest habe ich 2011 an der Sporthochschule Köln gemacht, mein Bericht über den Astronautentest: Tauchen für die Weltraumforschung. Akrobatisches Tauchen, wie beispielsweise an der Ankerkette balancieren oder am Schiffskiel entlangspazieren braucht etwas Training und ideale Bedingungen, macht aber großen Spaß. Ich hatte am Roten Meer dazu reichlich Gelegenheit, siehe mein Bericht Anders tauchen mit dem SDWF.

Neben viel Akrobatik bietet das Rote Meer reichlich Gelegenheit zum Beobachten von Flora und Fauna, im Idealfall in Kombination mit einem Kurs für Meeresbiologie. Ich hatte u.a. Begegnungen mit sehr giftigen Tieren, wie z.B. dem Filament Teufelsfisch, Steinfischen aber auch putzig aussehenden Nacktschnecken oder Kugelfischen: VDST SK Meeresbiologie Hurghada 2009

Das Training Unterwasserarchäologie nach NAS-System: Die erste Stufe NAS I kann man in Deutschland erlernen, Weitergehendes geht beispielsweise in der Türkei im Archaeopark: UW-Archäologie NAS II-Kurs Kaş.
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24. September 2012
Extremfotografie – Arktis, Vulkane, U-Wasser, Hochgebirge, Sterne
Buchrezension über das Kapitel »Faszinierende Unterwasserwelt«

Als Gestalterin befasse ich mich gern auch mit Fotografie, über wie unterwasser. Für meinen Tauchverein habe ich ein interessantes Buch zu Extremfotografie etwas unter die Lupe genommen, und etwas über das für Sporttaucher interessante Kapitel der Unterwasserfotografie des bekannten UW-Fotografen Helge Süß geschrieben. > Buchrezension Extremfotografie
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10. September 2012
Marburger Unterwasserarchäologie-Projekt in Saudi-Arabien
Nautische Archäologie erforscht 200 Kilometer Küste am Roten Meer

Die Kommission für Tourismus und Antiken des Königreichs Saudi-Arabien (Saudi Commission for Tourism and Antiquities/SCTA) stellte der Philipps-Universität Marburg Anfang des Jahres im Rahmen der Eröffnung der »Roads of Arabia«-Ausstellung in Berlin erstmalig eine Forschungslizenz für unterwasserarchäologische Forschungen im Roten Meer aus.

Über einen Abschnitt von rund 200 Kilometer Küste zwischen Rabigh und Al-Shoaiba kann das Archäologische Seminar archäologische Untersuchungen machen, für die Unterwasserarchäologen ist dies in dem Volumen etwas besonderes! Die Forschungsgruppe der Marburger Archäologen unter Leitung von Prof. Dr. Winfried Held (Leiter des archäologischen Seminars der Universiät) und Prof. Dr. Ralph K. Pedersen (DAAD-Gastdozent für Nautische Archäologie) fand bereits in Zusammenarbeit mit der König Saud-Universität Riad Anfang März eine erste Kampagne zur Vorerkundung statt. Die nächste Kampagne folgt Anfang Oktober 2012.

Schwerpunkte der Forschungen sind antike Häfen, Wracks und weitere Unterwasserfunde und deren möglichst vollständige Dokumentation, insbesondere dem Netz antiker Seehandelsbeziehungen zwischen Babylonien und Ägypten sowie Seewege griechischer und römischer Handelsschiffe nach Indien. Das Marburger Team hofft für seine Forschungen auf Unterstützung durch den National Geographic Global Exploration Fund. Weitere Informationen in Ralph Pedersens wedigboats-Blog: Forscher tauchen im Roten Meer und in der »Welt«: Tiefsee-Archäologen verschmähen Gold und Schmuck
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Endstation Meer

10. Juli 2012
»Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt« in Zürich
Eine sehenswerte Ausstellungim Museum für Gestaltung

Im Museum für Gestaltung Zürich läuft aktuell die sehenswerte Ausstellung über das »Plasticgarbageproject«. Am auffälligsten ist das Herzstück der Ausstellung, die Installation: Ein riesiger Müllberg von Schwemmgut, das bei Strandsäuberungen auf Kaho’olawe (einer unbewohnten Insel bei Hawaii), auf Sylt und Fehmarn gesammelt wurde. Darunter sind viele große Transportkisten aus dem Fischereibereich, ein Tretboot (nicht überraschend), viele Bojen und vor erschreckend viel Zeug, das aus meiner Sicht nicht aus Versehen über Bord gegangen sein kann, sondern über andere Wege ins Wasser gelangt sein muss. Exponate wie meist zweisprachige Informationstexte (deutsch/englisch) und Tafeln wie Filme befinden sich auf einfachen Holzpodesten, diese scheinen auch gleichzeitig Transportbehältnisse der Wanderausstellung zu sein.

Die Ausstellung gliedert sich in zwei Hauptbereiche:
»Plastik im Meer« behandelt die Hintergründe des problematischen Plastikmülls im Meer und seine Auswirkungen auf die Menschen, Tier- und Pflanzenwelt. »Plastik im Alltag« stellt die Kunststoffe vor und wirft Fragen auf zu Konsum, Gesundheitsrisiken, Mikroplastik und Materialkreisläufe.

Weitere Bereiche unterstützen die Ausstellung: Eine Info-Lounge, Workshopflächen und ein Kinobereich, in dem Kurzfilme als Dauerschleife gezeigt werden. Der Eintritt ist übrigens frei! Nächste Stationen der Wanderausstellung sind Arnheim (Museum voor Moderne Kunst Arnhem) und Hamburg (Museum für Kunst und Gewerbe). Museum für Gestaltung Zürich 4. Juli – 28. Oktober 2012 (verlängert) www.plasticgarbageproject.org
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Hansgrohe 111. Geburtstag NReymann

7. Juli 2012
»WassErleben« Hansgrohes 111. Geburtstag in Schiltach
Das Schwarzwälder Traditionsunternehmen feiert seinen Geburtstag

Am Samstag feiert das Schwarzwälder Traditionsunternehmen Hansgrohe einen besonderen Geburtstag – und mit ihm feiert ganz Schiltach:

Da es der 111. Geburtstag ist, startet das »WassErleben«-Fest zur besonderen Uhrzeit: Von 1.11 Uhr mittags bis 1.11 Uhr nachts wird auf 111 Festmetern mitten in der Stadt gefeiert – an der Kinzig und der Auestraße. Eigentlich war der Gründungstermin des Armaturenherstellers bereits am 15. Juni, aber im Juli lässt sich's besser feiern, hoffentlich Hagel-Regen-Sturmfrei!

Ich freue mich auf's Wiedersehen, denn bei der KarmaKonsum-Konferenz Ende Mai 2012 in Frankfurt konnte ich Teile meiner Ausstellung »Blaues Gold« zusammen mit Hansgrohe an einem Stand ausstellen. Thematisch ging es bei der Konferenz für nachhaltigen Konsum auch um wassersparende, energieeffiziente Brausen und Armaturen, virtuelles Wasser und nachhaltige Unternehmen!

Neben einem schönen Geburtstagsfest bin ich neugierig auf die »Aquademie«, die neben einer Badausstellung als Info- und Schulungszentrum auch Erlebnisräume zum Wasser, das »Museum für Wasser, Bad und Design« mit vier Themenkreisen zur europäischen Badekultur seit dem Mittelalter, der Entwicklung des Sanitärhandwerks (vom Klempner zum Installateur), die Geschichte der Wasserversorgung und Unternehmensgeschichte zeigt. Sogar ein Testduschen ist möglich (nach vorheriger Anmeldung). Nicht nur die Wasser-Symposien zeigen, wie umfassend sich das Unternehmen mit dem nassen Element beschäftigt (von Architektur, Wissenschaft, Design bis zur Kunst und Musik mit und am Wasser).

Nachtrag:
Man konnte wirklich WassErleben in Schiltach! Pünktlich um 13h11 ging es los mit drei Salutschüssen vom Berg... gefeiert wurde im Tal – mit und am Wasser... Die Feier war schön, ein rundes Programm, viele Vereine im Ort und vor allem das Unternehmen und seine Mitarbeiter feierten zusammen. Den (regenfreien!) Tag über fanden zahlreiche Aktionen statt wie z.B. Gewässererforschung an der Kinzig mit dem WFBW für Alt und Jung, Konzerte, Essen und Spiele. Eine besondere Attraktion waren die »Schiltacher Flößer«, die Besucher zum gegenüberliegenden »Kinzig-Strand« übersetzen und die stimmungsvolle Illumination am Abend.

Anschauen konnte man auch die Hansgrohe-Aquademie mit Showerworld und die aktuelle Sonderausstellung (läuft noch bis 12.8.) über innovative Architekturprojekte. Ausstellung Water – Curse or Blessing!?: Architektur-Projekte im Zeichen des Klimawandels - Encouraging Architectural Projects in Asia-Pacific. Ein besonderes Aha-Erlebnis hatten mein Bruder und ich als wir die Selecta- Brause wiedersahen, die wir aus Kinderzeiten kannten. Bei Hansgrohe gibt es sogar einen ganzen Baum daraus... Meine Impressionen gibt es bei Pinterest.

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Blaues Gold Wagen Expo KK12 Handsgrohe Stand»Blaues Gold« am hansgrohe-Stand Expo KarmaKonsum Konferenz 2012

31. Mai 2012
»Blaues Gold in der Warenwelt« auf der KarmaKonsum-Konferenz
Gemeinsame Präsenz auf dem Expostand der hansgrohe GmbH in Frankfurt

Am Donnerstag 31. Mai und Freitag, 1. Juni 2012 findet in den Räumen der IHK Frankfurt nah der Börse wieder die »KarmaKonsum-Konferenz« statt. Geboten werden Vorträge, Workshops und Erlebnisse zu den Themen verantwortungsvolles Wirtschaften und nachhaltige und gesunde Lebensstile (LOHAS) rund um das Thema »Gemeinwohl – Ein Paradigmenwechsel in Ökonomie und Gesellschaft.«

Zeitgleich zu Kongress und GreenCamp (Impressionen) findet auch die Expo statt, bei der Alternativen zum nachhaltig(er)en Wirtschaften und Leben ausgestellt werden. Ich zeige am Stand von hansgrohe Exponate meiner Ausstellung »Blaues Gold in der Warenwelt« über virtuelle Wasserfußabdrücke in Produkten. Ich freue mich über diese gemeinsame Präsentation, da das Schiltacher Unternehmen ebenfalls zum ersten Mal bei dieser Konferenz beteiligt ist.
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2. März 2012
»Schwimmer«: Malereien von Sigrid von Lintig
Ausstellung in der Galerie Freitag 18.30

Die Künstlerin Sigrid von Lintig schwimmt täglich und verarbeitet ihre Eindrücke zunächst in Fotos, die sie dann in teils großformatiger Acrylbilder umsetzt. Die faszinierenden Schlieren und interessanten Wasserspiele ihrer Arbeiten wirken daher auf digitalen Abbildungen und Drucken, wo Farben zwangsläufig wieder aufgerastert und -gepixelt werden nicht so überraschend wie die Originale. Besser vor Ort schauen bis zum 20. März 2012 in der Galerie Freitag 18.30 in der Steinkaulstraße 11 in Aachen. Die Einführungsrede zur gut besuchten Vernissage hielt Prof. Dr. Wolfgang Becker (Inititator der Aachener Wasserkunst).

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27. Juni 2011
»Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen« sind Weltkulturerbe
Beschluss des UNESCO Welterbekomitees auf der 35. Tagung in Paris

Die transnationale serielle Weltkulturerbe-Stätte umfasst 111 der rund 1000 Pfahlbautenstätten der sechs Alpenländer Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien und Österreich. Der Antrag wurde unter Führung der Schweiz eingereicht. Gerade im feuchten Milieu von Pfahlbaustationen bleiben organische Materialien wie Holz, Textilien und pflanzliche Reste. Die prähistorischen Siedlungsreste ermöglichen lebendige Einblicke in die Entstehung und Entwicklung früher Agrargesellschaften um die Alpen. Das Fundmaterial umfasst eine Zeitspanne von 5000-500 v. Chr. Im Gegensatz zu anderen Welterbestätten bilden sie ein »unsichbares Erbe«, denn ihr Potential erschliesst sich erst durch wissenschaftliche Ausgrabungen und manche Details werden erst von kommenden Generationen erforscht sein. Laut Forschern existierten mehr als 30 verschiedene Kulturgruppen an diesen Orten. Die Funde geben viele Informationen über Traditionen, ihren Austausch und gegenseitige Beeinflussung von mittel- und südosteuropäischen, westeuropäischen und mediterranen Kulturen. 18 der in Deutschland gelisteten Pfahlbaufundstellen befinden sich in Bayern und Baden-Württemberg (davon 9 am Bodenseeufer). > Mehr auf der Palafittes-Webseite: www.palafittes.org

App »Palafittes Guide«: Seit dem 12. Juni 2011 gibt es das offizielle kostenfreie App »Palafittes Guide«. Erstellt wurde es von führenden Schweizer Archäologen zusammen mit Wissenschaftsjournalisten für 50 Standorte der Schweiz. Es verfügt über viele Hintergrundinformationen über Pfahlbauten, Orte, heutige Forschungsmethoden u.a.
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23. – 25. Juni 2011
»On Sea and Ocean New research in Phoenician Seafaring«
Erste Tagung von Marburger Centrum Antike Welt (MCAW), Archäologischem Seminar Philipps-Universität Marburg & Institute of Nautical Archaeology (INA)

Seit dem Wintersemester 2010/11 wird in Deutschland erstmals »Nautical Archaeology«, d. h. Unterwasser- und Schifffahrtsarchäologie gelehrt. Inhaber der DAAD-Gastdozentur ist Prof. Dr. Ralph K. Pedersen, der am Institute of Nautical Archaeology (INA) der University of Texas arbeitete, mit Schwerpunkt auf antike Schiffahrt im östlichen Mittelmeer, Rotem Meer und Persischem Golf. Die Tagung befasste sich mit der Rolle der Phönizier in der antiken Welt: Leuchttürme, Hafenanlagen, Zedernholztransporte im Libanon, Pferdeabbildungen an Schiffen, Handelsbeziehungen, frühe Erztransporte, Sprachuntersuchungen, Schiffsfunde an der Iberischen Küste und Sizilien bis hin zum Dreiruderer (Trireme).
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8. Juni 2011
»World Oceans Day«
mit dem Jahresmotto 2011 »Our Oceans – Greening our future«

Die Idee zum Welttag der Ozeane entstand durch die kanadische Regierung 1992 auf dem Gipfel in Rio de Janeiro. Seit 1998 unterstützt die Intergovernmental Oceanographic Commission der UNESCO diesen Tag und seit 2003 wird der Welttag der Ozeane gemeinsam vom World Ocean Network und dem amerikanische Verband The Ocean Project koordiniert. 2009 kamen die Vereinten Nationen mit »ins Boot«.

Ozeane sind wichtig für Ernährungssicherheit, Gesundheit und Überleben allen Lebens, sie wirken auf das Klima ein und gelten als kritischer Teil der Biosphäre. Auf Meeresschutzgebiete und besonders empfindliche Lebensräume wird – auch in Deutschland – wenig Rücksicht genommen: Die größten Bedrohungen für die Meere entstehen durch Verschmutzung mit Industrieabwässern, Schifffahrt, eingeleitete Düngemitteln aus der Landwirtschaft, weiter in Verbindung mit Transport- oder Gewinnung von Öl, Erdgas oder wertvollen anderen Bodenschätzen (z.B. Manganknollen), sowie Überfischung durch industrielle, weltweit operierende Fangflotten (insbesondere durch den Einsatz von Bodenschleppnetzen).

Am heutigen 8. Juni finden weltweit Veranstaltungen statt, um auf aktuelle Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit dem »System Ozean« aufmerksam zu machen: In Aquarien, Museen, Umweltschutz-Organisationen und vielen anderen Orten: worldoceansday.orgwww.theoceanprojectwww.worldoceannetwork.org
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28. Mai 2011
Fachtagung der Emschergenossenschaft »Zu Neuen Ufern«
im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen

»Erlebnisräume am Fluss« stehen im Vordergrund der Fachtagung, zu der Emschergenossenschaft und Lippeverband mit Kooperationspartnern laden: Wasserwirtschaftler, Planer, Verantwortliche und Wissenschaftler aus den Bereichen Kultur und Bildung, Naturschutz und Landschaftsökologie und Initiatoren kreativer Projekte am Fluss sind miteinander in Dialog. Gezeigt werden regionale wie überregionale Beispiele wie auch Beobachtungen und Erfahrungen aus europäischen Nachbarländern. Die »duale Natur des Wassers« (produktiv wie destruktiv) als Schlüssel zum Verständnis gesellschaftlicher Entwicklungsprozessse, Wasser als städtebauliches Gestaltungselement (z.B. Olympiahafen Barcelona), Wasser in der Stadt als Anziehungspunkte (z.B. Eisbachwelle München), Strömungsvarianten im Tal der Birs, »Machen (statt Reden): der geduldete Berliner Mellowpark bis zum verbindenden Stadtgrün (z.B. Internationaler Mädchengarten Gelsenkirchen). Anschließend eröffnete der luxemburgische Minister Marco Schank die Ausstellung »Naturparke der Großregion«. Mehr Kunst, Kultur und Kommunikation beim Emscherplayer. Ich fand die Tagung inspirierend!

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29. März 2011
Badekultur der Zukunft – Design im SANAA Gebäude auf Zollverein
Studiengang Industrial Design der Folkwang Universität der Künste stellt aus

Visionen zukünftiger Badkultur: Zwölf Studierendenentwürfe und zwei Diplomprojekte zum Thema Nachhaltigkeit im Badezimmer. Ich finde, es sind interessante Lösungen zu sehen, die sich vor allem damit beschäftigen, wie man den Spagat zwischen Gesundheit & Wohlbefinden und Nachhaltigkeit hinbekommt – unter Beachtung individueller Stile und sozialer Aspekte.
In dem Projekt entwickelte sich ein spannender Diskurs zwischen Gestaltern und Herstellern (die Studenten wurden nicht nur durch die Folkwang Universität betreut, sondern auch durch beeh_innovation und den Herstellern AGROB BUCHTAL, Dornbracht und Kaldewei). Die Synergieeffekte werden auch in der Präsentation deutlich. Neben Designmodellen sind viele weitere Fragen und Aufgaben an Designer, Produzenten und Konsumenten entstanden.
Auch gab es gestern wieder Gelegenheit, das Sanaa Gebäude komplett zu besichtigen und viele Ausblicke auf die geplante weitere Ausrichtung der Folkwang Universität. Diese wird demnächst auch die Räume der ehemaligen Zollverein-Business-School nutzen. > vom 29. März bis zum 7. April 2011

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18. Februar – 24. Juli 2011
Ausstellung »Inseln der Winde« in Heidelberg
Über die maritime Kultur der bronzezeitlichen Agais

Zur DEGUWA-Tagung steht auch der Besuch der Sonderausstellung Inseln der Winde im Institut für Klassische Archäologie in der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an. Ausstellungsmacher Thomas Guttandin führt uns durch die sehenswerte Ausstellung über das maritime Leben der ägäischen Inseln in der Bronzezeit, über verschiedene Kulturen des 3. und 2. Jahrtausends v. Chr., der Kykladen und der Minoer, benannt nach dem mythischen Herrscher Minos (Kreta).

Die Ausstellung selbst gliedert sich in drei Themenfelder: Der Lebensraum mit Meer und Inseln, dann die Entwicklung des Schiffbaus mit seinen Materialien und Werkzeugen und die Nutzung der Schiffe. Als beispielsweise alle großen »einbaumtauglichen« Bäume abgeholzt waren, entwickelte man neue Schiffstypen und kam so vom Paddel- zum Ruderboot. Der dritte Teil zeigt maritime Bauwerke an Land und das logistische Umfeld der Schiffahrt. Sehr anschaulich sind Rekonstruktionen und detaillierte Modelle der Schiffe und minoischen Hafenanlagen. Die Ausstellung wurde unterstützt durch The J. F. Costopoulos Foundation und dem Badische Landesmuseum Karlsruhe.

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Posterausstellung Heidelberg

18. – 20. Februar 2011
DEGUWA-Tagung »In Poseidons Reich XVI« in Heidelberg
In diesem Jahr geht es um Frühe Seefahrt im Mittelmeer

»Von den Anfängen bis zur späten Bronzezeit 800 v. Chr.« lautet die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft zur Unterwasserarchäologie (DEGUWA), die sie auf Einladung des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg ausrichtet. Kooperationspartner sind das Institut für Klassische Archäologie der Universität Heidelberg, das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg, das Völkerkundemuseum der J. & E. von Portheim-Stiftung Heidelberg, die Soprintendenza del Mare della Regione Siciliana und das Institute of Nautical Archaeology, Texas A&M University (INA). Interessant fand ich die vielen Gespräche und den Vortrag von Cemal Pulak über die Steinanker des Uluburun-Schiffs, denn 2006 hatte ich die Ausstellung im Deutschen Bergbaumuseum Bochum (DBM) besucht. Bei der Posterausstellung präsentiere ich die Arbeit des NAS II-Kurses in Kaş vom Oktober 2010.

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25. Januar 2011
Boot 2011: Wellenspiele, Zukunfts-Solar-Yacht & Meeresschutz
In diesem Jahr war ich mit Fokus auf Umweltthemen unterwegs...

Wellenspiele gab es am Stand der FH Aachen: An einem multimedialen Resonanz-Tisch formte ich mit einer Wii Wellenskulpturen bei »Kymatik – Materie in Bewegung« von Sebastian Etcheverry. Die Zukunft des solaren Yachtbaus auf grünem Rasen heißt »Uhura« von SolarWaterWorld. Engagiert und beeindruckend: Die Umweltschutzaktionen der HEPCA am Roten Meer, die neben ihrer Delfinforschung sogar für geregelte Müllabfuhr, Mülltrennung (Biokompost) und weniger Plastiktüten in den Supermärkten sorgt.

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1. Januar 2011
Wassernuss ist »Wasserpflanze des Jahres 2011«
Erstmalig grenzübergreifende Umweltarbeit von drei Sporttauchverbänden:

Ansatz der beteiligten Sporttauchverbände (Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), Tauchsportverband Österreich (TSVÖ) und des Schweizer Unterwasser-Sport-Verbands (SUSV)) ist es, Tauchern das Thema Natur näher zu bringen, sowie den Blick auf bedrohte Arten zu richten, deren »leises Verschwinden« schneller von Tauchern entdeckt werden kann.

Erstmalig stellten sich drei Verbände gemeinsam diesem Thema und wählten die Wassernuss (Trapa natans) zur Wasserpflanze des Jahres 2011. Die nussartigen Früchte der einjährigen schwimmenden Wasserpflanze dienten bereits seit der Jungsteinzeit als Nahrung. Heutzutage gelten ihre Bestände als stark gefährdet, hauptsächlich verursacht durch verschmutze Gewässer und Flussbegradigungen.

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7. November 2010
Oman – Rosen der Wüste – Antike Bewässerungssysteme
Reihe EmscherFilmMatinee

Im Pumpwerk Dortmund Evinger Bach wurde Thilo Hoffmanns Film »Oman – Rosen der Wüste« gezeigt. Diskussionsgast war Dr. Burkhard Vogt (DAI) Deutsches Archäologischen Institut Bonn. Vogt leitet seit 2002 das Forschungsprojekt »Antike Wasserwirtschaft« und erzählte Spannendes über die ältesten Bewässerungssyteme der Welt.

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Logo Blaues Gold

19. Oktober 2010
»Blaues Gold in der Warenwelt« beim Politischen Salon Essen
»Virtuelles Wasser oder wie viel H2O steckt in meinem T-Shirt?«

So lautet der Titel der Veranstaltung, die der Politische Salon Essen am 19.10.2010 im Grillo-Theater Essen initiierte. Moderiert von Journalist Andreas Vollmert diskutierten:

  Dorothea August, Expertin Flussgebiets- und Wasserressourcenmanagement
  WWF Deutschland

  Dr. Uschi Eid, stv. Vorsitzende des Beraterkreises für Wasser und Sanitäre
  Grundversorgung des UN-Generalsekretärs

  Prof. Dr. Joachim M. Marzinkowski, Fachgebiet Sicherheitstechnik / Umwelt-
  chemie Bergische Universität Wuppertal

Ich präsentierte bei dieser Veranstaltung meine Ausstellung »Blaues Gold«.

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Viva con Agua Supporter

3. Oktober 2010
Viva Con Agua zu Gast im Pumpwerk Evinger Bach
Im Rahmen der Reihe EmscherFilmMatinee

Viva con Agua de Sankt Pauli wurde 2005 durch den ehemaligen Profi-Fußballer des Hamburger FC St. Pauli, Benjamin Adrion, ins Leben gerufen. Ziel des Projekts ist weltweit Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Als Gast ist Michael Fritz aus Hamburg gekommen, der seit fünf Jahren internationale Aktionen und Veranstaltungen und den Ausbau des Netzwerk organisiert. Es kommentierte die gezeigten Filme über die weltweiten Brunnenprojekte, Events und Partys. Unterstützung gibt es von Musikern wie »Fettes Brot«, »Clueso« oder »Wir sind Helden«. Gestaunt habe ich über das afrikanische Holzrad zum Wassertransport (eher ein großer unförmiger Tretroller) und noch mehr darüber, als ich hörte, daß es bisher im gesamten Ruhrgebiet noch keine VCA-Gruppe gibt.

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Blaues Gold Ausstellung Naemi Reymann

15. Juli 2010
»Blaues Gold in der Warenwelt« im t.a.i.b. Bochum
Ausstellung über die virtuellen Wasserfußabdrücke von Produkten

Ich habe im Juli 2010 beim t.a.i.b. (temporäre Architektur in einer Baulücke) des Kölner Architekten Jonathan Haehn mitgebaut. Innerhalb von 14 Tagen »rödelte« eine kleine Gruppe 2,5 Kilometer Bambusstreifen zu einem etwa 50 Quadratmeter großen kokonartigen Bambusbau zusammen. Geschützt von einer Hülle aus Spinnaker entstand mitten in der Stadt auf einer Brache, einem Un-Ort, gegenüber dem »Bermudadreieck« ein frei zugänglicher temporärer Pavillon. Während des Bauens entststand meine Idee, eine Ausstellung über virtuelles Wasser in den Produkten zu gestalten und an diesem besonderen, aus nachwachsenden Rohstoffen errichteten Bau zu zeigen. Eine Ausstellung, die zum spielerischen Entdecken und Diskutieren anregt. In der t.a.i.b.-Eröffnungswoche war Bochum im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres zudem »Local Hero« (zeitleich fand das Musikfestivals »Bochum Total« statt). Am Donnerstag, dem 15. Juli 2010 präsentierte ich »Blaues Gold in der Warenwelt«, und verwickeltete die Besucher in Diskussionen und Entdeckungen. Philip Stratmann (2010.lab) bloggt darüber: > T.A.I.B.: Naemi Reymann und ihr »green sustainable Design« (Waybackm.)

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6. Juni 2010
Wem gehört das Meer – Dokumentation von Sarah Zierul
Kampf um die Tiefsee in der Reihe EmscherFilmMatinee

Die Filmemacherin Sarah Zierul ist im Pumpwerk Dortmund Evinger Bach, mit ihrer Dokumentation im Gepäck. Bei der Gelegenheit erzählte sie uns und EmscherFilmMatinee-Kuratorin Antje Christ auch von ihrem geplanten Buch »Kampf um die Tiefsee – Wettlauf um die Rohstoffe der Erde«. Film wie Buch beschäftigen sich intensiv mit der die Ausbeutung der Rohstoffvorkommen in der Tiefsee: Manganknollen, Erdöl und Erdgas, Methanhydrate und Schwarze Raucher/Massivsulfide. Angesichts der Explosion der Ölbohrblattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko stellt die Eroberung des Meeresbodens eine extrem gefährliche Unternehmung dar...
Nachtrag: Nordwestradio-Moderatorin Silke Behl sprach mit Sarah Zierul am 4. Februar 2011 bei Radio Bremen.

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18. April 2010
Film Emscherskizzen von Christoph Hübner und Gabriele Voss
Reihe EmscherFilmMatinee

Die Emschergenossenschaft hat für das Pumpwerk Dortmund Evinger Bach ein schönes Format geschaffen: Preisgekrönte Filme und Bücher zum Thema Wasser. Engagierte Themen sind z.B. Wasserknappheit, Privatisierung von Wasser, aber auch künsterlische Auseinadersetzung mit dem nassen Element. Das Konzept der Programmreihe stammt von Ulya Waldraff (Bochum), das der Filmmatinee von Antje Christ (Köln).
Zu Gast sind diesmal der Filmemacher Christoph Hübner und Gabriele Voss sowie Mitarbeiter der Emschergenossenschaft. Die Beiden begleiten mit kurzen Filmen den Wandel der Emscher von »Grau« zu »Blau«. Eindrucksvolle Filmszenen, bei denen der Bohrer durch eine neue Kanalwand stieß und den Zugang eröffnete, der bevorstehende Phoenixsee im Emscherbett, ebenso spannend die Kanalbegehungen. Ich denke künftig mehr an die »Emscher-Unterwelt«, wenn ich mal einen Einstiegsdeckel entdecke...

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10. – 13. März und 14. – 16. September 2010
Messestand mit den Ruhrdesignern: SHK-Messe und Composites
Gemeinsamer Auftritt mit variablen Messestand

Zusammen mit sechs weiteren Ruhrdesignern stelle ich auf der »Messe für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien« in Essen aus. Die Gelegenheit nutze ich auch für Recherchen rund um das »Blaue Gold«. Umweltthemen kommen aus meiner Sicht bei dieser Messe erst langsam auf, wichtiger scheint das »Badeerlebnis«. Unser MDF-Messestand wird erneut eingesetzt: Vom 14.-16. September sind wir Ruhrdesigner auf der »Composites«. Auch dort ist Wasser wenig Thema (von Wasser-schneideverfahren und ersten Ansätzen im Cradle-to-Cradle Bereich abgesehen). Meine Reise geht weiter... Die EWG-Essen berichtetete über uns ruhrdesigner.

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25. August 2009
Petitition zum Schutz und Erhalt des Weltkulturerbes unter Wasser
Heute erhielt der Deutsche Bundestag die Petition zur Ratifizierung der UNESCO Konvention 2001 für den Schutz des Unterwasserkulturerbes...

Ich war eine von 100 Paten der Deguwa-Aufklärungskampagne zur UNESCO Konvention »Protection of the Underwater Cultural Heritage«. Der Deutsche Bundestag nahm die Petition am 17.06.2010 an.

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1. Juli 2008
Eliassons rauschende Wasserwelten – Die New York City Waterfalls
Am East River gibt es seit kurzem ein besonderes Wasserspektakel: Vier große künstliche Wasserfälle an der Südwestspitze Manhattans...

Die New York City Waterfalls werden bis zum 15. Oktober in Aktion sein. Etwa 40 m tief von Stahlgerüsten sprüht das Wasser aus feinen Düsen an der Brooklyn Bridge und weiteren Orten herab. Der Künstler Olafur Eliasson hat sich wie so oft von der Natur inspirieren lassen, eines seiner letzten spektakulären Kunstobjekte dürfte beispielsweise das BMW Art Car H2R, einer wasserstoffbetriebenen Modellstudie sein, das Konzept-Auto bietet nun statt Schnelligkeit ein entgegengesetztes Tempo an: Komplett von Eis überzogen ist es bis zu 3. August in einer Kühlkammer in der Pinakothek der Moderne in München zu besichtigen. 2000 Liter Wasser wurden auf das Auto gesprüht, bis sich lange Eisrippen bildeten und nur noch eine große Form des Wagens erahnen lassen. Zuschauer müssen sich dick einpacken und begreifen Bewegung am eigenen Leib als Rationalisierungsfrage.

Das Spektakel in New York verspricht dagegen eher eine angenehme sommerliche Erfrischung: Er hat an den Piers des East River und auf dem Inselchen Governor Island Wassermassen in Szene gesetzt.

Den besten und teuersten Blick auf die Wasserfälle garantiert das Ritz Carlton von seinen Zimmern zur Hafenseite. Aber auch von vielen anderen Stellen aus werden die Wasserfälle erfrischende Ansichten bieten. Als Tipp wird das Wasser-Taxi von Pier 17 gehandelt, nicht weit vom Financial District entfernt.

Gigantische Wasserumwälzungen
Der Energieverbrauch für diesen immensen Wasserkreislauf (geschätzte 13.116.451.832 Liter sollen 110 Tage lang von 7 Uhr morgens bis 22 Uhr abends umgewälzt werden) soll durch Kredithandel mit Windenergie stammen. Realisiert durch Zusammenarbeit der New Yorker Stadtverwaltung, dem Künstler und einem »Public Art Fund«.15 Millionen hat die Stadt New York in dieses künstlerische Projekt investiert und verspricht sich 60 Millionen Einnahmen durch Wasserfalltouristen... Für Eliasson ist auch Anlass dieses Projekts seine erste Retrospektive »Take Your Time« in den USA, die von San Francisco ins das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) wechselt.

Eliasson und die Naturphänomene
Olafur Eliasson hat in Berlin seinen Fixpunkt und sich dort ein kreatives Laboratorium eingerichtet. Zusammen mit einem Team von 30 Mitarbeitern, bestehend aus Architekten, Physikern, Ingenieuren, Designern u.a. entwickelt er neue Ideen in der Kunst. Thematisch beschäftigt sich der 1967 geborene Däne mit physikalischen Phänomenen in der Natur (Licht und Wasser, Bewegung und Reflexion). Dies mag an seinen isländischen Wurzeln liegen.

Viele seiner Arbeiten sind sehr spektakulär und ziehen viele Zuschauer in ihren Bann. So z.B. The Weather Project, das er von Oktober 2003 bis März 2004 in der Tate Gallery inszenierte: er installierte einen riesigen gelben Halbkreis und einen die Decke ausfüllenden Spiegel und simulierte so in der großen Turbinenhalle eine riesige Sonne. Viele Zuschauer hielten sich besonders lange in diesem Raum auf, asie setzten sich auf den Boden und genossen das Sonnenbad der künstlichen Sonne. Bei einem anderen Projekt waren die zunächst sehr empörten Reaktionen der Zuschauer Teil seiner Kunst: Das Projekt »Green River« (1998 bis 2001) sorgte für Aufruhr in den nicht informierten Öffentlichkeit: Eliasson färbte das Wasser von Flüssen mit einem ungiftigen Farbstoff ein. Das New Yorker Wasser ist klar, für Farbe sorgen höchstens abendliche LED-Leuchten.

Man darf gespannt sein, was Eliasson als nächstes Projekt umsetzt: Wieder etwas im Spannungsbogen zwischen Umwelt und Naturwissenschaft?
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22. März 2008
Weltausstellung in Zaragossa, Water Footprints und mehr
Viele kennen das Photo, das unseren »blauen Planeten« zeigt: Dreiviertel der Weltkugel sind von Wasser bedeckt.

Auch die meisten Lebewesen bestehen größtenteils aus Wasser. In fester Form als Eis hat es die Erdoberfläche strukturiert, Atmosphäre und Klima werden durch Dampf beeinflusst Leben ohne Wasser? Undenkbar. Global ist Wasser jedoch nicht überall vorhanden, Wüsten dehnen sich durch die Erderwärmung bedingt weiter aus, Gletscher schrumpfen. Wassermassen können in tropischen und gemäßigten Zonen häufiger zur Bedrohung werden.
Aus diesem Grund wird in diesem Monat wie jedes Jahr, am 22. März der Weltwassertag begangen. Seit 2003 wird er von UN-Water organisiert. Dieser Jahrestag soll auf die Bedeutung des Wassers als unser wichtigstes Lebensmittel aufmerksam machen.

Wasser ist Lebenselixier
Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 130 Liter Wasser pro Tag. Ein verschwenderischer Luxus, denn 1,2 Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Daß diese Thematik auch in Europa bereits wichtig war ist im Essener Ruhrlandmuseum zu sehen: Es verfügt über zwei anrührende Wasser-Exponate: Weck Massivgläser mit eingekochtem Wasser. Es sind allerdings Exponate, die für eine Lebensgeschichte stehen, eingekocht von einer Mutter, die ihren Säugling in Bombennächten mit sauberem Wasser versorgen wollte. Das Ruhrmuseum hat die Exponate im Moment sicher verpackt, und nach seinem Umzug in die »Kohlenwäsche« der Zeche Zollverein werden ab Herbst diesen Jahres auch die besonderen Weckgläser wieder zu sehen sein! Die nächsten großen Auseinandersetzungen zwischen Menschen werden vermutlich auch um Zugang zu Wasser geführt werden. Seien es nun Käufe von Quellen oder der Versuch, sogar Regenwasser zu privatisieren. Im April 2000 fand in Cochamba, Bolivien der »Krieg ums Wasser« (»La Guerra del Agua«) statt.

Virtuelles Wasser
Im Juni ist es wieder soweit: Die Eröffnung der Weltausstellung 2008, in Saragossa, am Fluss Ebro in Spanien. Das Thema lautet »Wasser und nachhaltige Entwicklung«. Man darf gespannt sein, wie die Themen in den Wasserparks und Pavillons gezeigt werden. Vielleicht erfährt man in den vielen Multimediaevents auch etwas über virtuelles Wasser? In Delft beschäftigt man sich im Unesco Institute of Water Education seit sechs Jahren mit den »Water Footprints«: Die Wassermenge, die benötigt wird, um Waren, Produkte und Dienstleistungen des täglichen Lebens anzubauen oder zu produzieren. Dieser Verbrauch wird »virtuelles Wasser« genannt. Damit der Interessierte nicht nur mit Zahlen, sondern anschauliche Bilder bekommt, hat der Designer Timm Kekeritz diese virtuellen Wasserverbräuche in grafische Form gebracht. Sollte man den virtuellen Wasserverbrauch möglichst gering halten wollen, dann sollte man statt Kaffee Bier trinken, denn für 750 ml Kaffee werden 840 Liter Wasser benötigt, für 500 ml Bier nur 150 Liter Wasser.

Mineralwasser
Schweiz und Österreich verfügen über ausreichend Quellen, Deutschland ist ein Brunnenland: 240 Mineralbrunnen produzieren über 500 verschiedene Markenwässer und über 70 Heilwässer. Die Auswahl dürfte riesig sein: Vom »Kraninger« über Heilquellen bis zur sündhaft teuren, durchdesignten Wasserflasche im Lokal. Für die Beratung steht in manchen Restaurants und Bars bereits der »Sommelier für Wasser« zur Verfügung. Zeitgleich stagniert der klassische Sprudelwassermarkt, bereits jede vierte Flasche ist ein Mineralwassermischgetränk.

Unterwasserforschung
Während die Getränkehersteller überwasser forschen, geht unterwasser die Suche weiter. Es heißt, dass das Weltall besser erkundet als die Meere unseres Blauen Planeten. Am Roten Meer werden immer noch pro Woche drei neue Fischarten entdeckt. Meeresforscher wollen bis Ende des Jahrzehnts sämtliches Leben in den Ozeanen erfassen, in der Tiefsee entdecken sie ständig neue, bizarre Tierarten. Sie werden weiter erforscht – und andere »helfen« bei Weiterentwicklung in der Forschung, Technik und im Filmgeschäft weiter: Als ich die erste Seestachelbeere beim Tauchen in natura sah (eine kleine Quallenart, die farbige Lichtreflexe von sich gibt, wie eine kleine »Unterwasserlichtorgel«), war mir klar, daß Produktdesigner, Science-Fiction-Filmemacher und Forscher in der Tier- und Pflanzenwelt ein unendliches Potenzial an Formen, Farben und Materialien zu entdecken haben. Der Kofferfisch (Ostracion meleagis) beispielsweise ist derzeit Vorbild bei der Entwicklung bionischer Konzeptfahrzeuge. Diese besitzen eine Karosserie, die äußerst leicht, stabil, aerodynamisch und kraftstoffsparend ist.

Buchempfehlung

  »Wem gehört das Wasser?« Hrsg. Klaus Lanz, Lars Müller, Christian Rentsch   und René Schwarzenbach, Lars Müller Publishers Baden Schweiz 2006

  »Extremfotografie – Artktis, Vulkane, unter Wasser, Hochgebirge, Sterne«    von Michael Nagel, Helge Süß, Reinhard Wagner, Martin Rietze und Michael
   Risch, Edition ColorFoto, Franzis Verlag. Meine Buchrezension zum Kapitel
   Unterwasserfotografie (von Helge Süß) auf der Seite der TSG Grevenbroich.

Link-Tipps zu Meeresschutz und Unterwasser-Archäologie

  Deutsche Gesellschaft zur Förderung der Unterwasserarchäologie DEGUWA
  Nautical Archaeology Society (NAS) > www.nauticalarchaeologysociety.org
  Kaş Arkeopark – Sualtı Araştırmaları Derneği (SAD) > www.sad.org.tr
  Young Archaeopark for underwater heritage of Kaş (Youtube Film)
  Verband deutscher Sporttaucher (VDST) > www.vdst.de
  Institut für Marine Biologie (IfmB) Brunsnaes und Giglio > www.ifmb.com
  Spiritual World Diving Federation (SWDF) Hurghada/Ägypten > www.swdf.de
  Hurghada Environmental Protection and Conservation Association (HEPCA)
  seit 2009 zusammen mit SWDF Projekt »Dolphin Watch«
  El Quseir Charta zum Schutz der Korallenriffe

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