Kulturwelten von Naemi Reymann
2017 /16  /15  /14  /13  /12  /11  /10  /09  /08

DeffkeKKR13RKW09Ruhrtriennale 2013Analoges Video – Parr und Burri in Zürich – Hermès-Festival des Métiers – Klapheck & KraheAnton CorbijnFilmfestspieleDie BildhauerHelga ElbenDIE GROSSERundgang Kunstakademie Ein Drittel Weiß2. Düsseldorf Photo-WeekendArt's Birthday Nur hier: KAH Bonn Marseille-Provence MP13 Kulturjahr 2013

29. November 2013
Logopionier Wilhelm Deffke Folkwang Museum Essen
Sehenswerte Sammlung aus den Archiven der Bröhan Design Foundation

Insider aus aller Welt kennen ihn, US-Kritiker Steven Heller bezeichnete ihn sogar als »Father of the Modern Logo«, dennoch wurde nur ein kleiner Teil seines Werks bisher gezeigt. Erstmalig werden nun Arbeiten des Logopioniers Wilhelm Deffke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die von René Grohnert kuratierte Ausstellung präsentiert zahlreiche erstmals wissenschaftlich ganz neu aufbereitete Werk aus dem Besitz der Bröhan Design Foundation Berlin. Zusätzlich ist im Verlag Scheidegger & Spiess Zürich ein 400 Seiten starker Katalog (in deutsch und englisch) erschienen. Ein Muss für jeden Gestalter!
Zu meiner AGD-Rezension. > Ausstellung Corporate Design: Der Logopionier Wilhelm Deffke (1887 – 1950) bis 16.2.2014

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21. September 2013
Thomas Schütte. Frauen
Frauenskulpturen-Ausstellung in Essen

Das Folkwang Museum zeigt bis zum 12.1.2014 die 18 »Frauen« umfassende Serie (entstanden zwischen 1998 und 2006), ergänzt durch Keramikstudien und Zeichnungen. Die Serie ist nur nach ihrem Material benannt (Bronze-, Stahl- und Alumniumfrau) und durchnummeriert. Der 58jährige gilt als einer der bekanntesten und vielseitigsten deutschen Künstler.

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2. September 2013
2. Kultur Konferenz Ruhr im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen
Zukunft der Interkultur. Strategien für eine Metropole der kulturellen Vielfalt

Metropole Ruhr, RVR, das MFKJKS und die Stadt Recklignhausen luden ein: Vorgestellt wurde unter anderem die Zukunftsakademie NRW (ZAK), die ab Oktober 2013 in Bochum ihre Arbeit aufnimmt. Gefallen hat mir der innovative Medien-Einsatz (Twitterwall #kkr13 neben der Bühne bei halbwegs passablem Empfang) wie Workshoppräsentationen mit Graphic Recording und World Café-Ansätzen. Interesssant der Workshop mit Oberhausens Stadtkämmerer Apostolos Tsalastras zur »Stadt der Kulturen«. Vorgestellt wurden die »Überlegungen für die Stärkung kultureller Vielfalt in der Metropole Ruhr«. Nachlese Labkultur-Film und Reden (PDFs).

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2. September 2013
Impulskonferenz Kultur- und Kreativwirtschaft Nordrhein-Westfalen
Die RKW lud ein zum Treffen im Düsseldorfer Malkasten

Ein neues Wort kenne ich nun dank dieser Veranstaltung: »Explorative Erwerbsbiographien«. Mit einer prominentesten Redner war Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW (MWEIH). Ich finde es gut, daß er immer wieder bei solchen Veranstaltungen dabei ist. Duin sieht die Kreativwirtschaft als »Innovations-Ökonomie« und »Querschnitts-Branche«, als »immateriellen Wertschöpfer«. Werner Lippert (Creative.NRW) sieht nach wie vor eine »große Kluft zwischen Kultur und Wirtschaft«, obwohl Kreativität der »Motor des Wandels« ist. Interessant fand ich mein Gespräch mit Designkollegin Nadja Kothe und ihrem Hamburger Geschäftspartner, dem Architekten Dirk Landwehr über Software-Ergonomie und die Gestaltung von Leitständen. Bereichernd fand ich auch Jochen Heufelders (new talents cologne) Beitrag über die Kölner Fuhrwerkswaage, in der beispielsweise Werksdirektoren ihre Geschäftsfreunde durch Newcomer-Kunstausstellungen führen! Dieser Weg, Wirtschaft und Kunst miteinander zu verbinden, erwies sich bisher sehr erfolgreich! Ebenso aktiv Dr. Ulrich Soénius, Geschäftsführer der IHK Köln (Arbeitskreis Kultur- und Kreativwirtschaft), der die Vielfalt von Einzelschritten forderte und Räume, Betriebsmittel wie Marktzugänge für Kreative thematisierte.

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23. August 2013
Ruhrtriennale-Installationen 2013 in Essen und Duisburg
Szenisches auf Zollverein Essen und im Landschaftspark Duisburg Nord

Am meisten »umgehauen« – akustisch wie szenisch – hat mich Ryoji Ikedas raumgreifende audiovisuelle Installation »Test pattern [100 m version]« in der Kraftzentrale Duisburg, die ich mir zweimal angeschaut habe (am Eröffnungswochenende und letzten Tag). Ikdea inszeniert die uns täglich umgebende Datenflut als riesigen schwarz-weiß Barcode mit speziellen akustischen Klängen und Geräuschen auf einer 100 Meter langen begehbaren Fläche. Die akustische Bespielung bewegt sich in einem Klangspektrum zwischen Maschiengewehr-Salve, Echolot-Signal bis zu schwingend-leisen Elektronik-Klängen. Die Besucher selbst werden zu Akteuren, denn sie agieren als Darsteller auf der betretbaren Bühne (können allerdings die umfangreiche Komposition nicht selbst steuern). Vom 23.-25.8. und 4.-15.9.2013.

Mitmachen ist ebenfalls bei der Ruhrtriennale-Außeninstallation »Tower« der Londoner Grupper rAndom International möglich: Mit einem Regencape bekleidet kann man unter einen riesigen Wasserfall stehen. Die Installation erinnert an Olafur Eliassons Arbeit »New York City Waterfalls« an der Brooklyn-Bridge N.Y.. Nach wie vor wundert es mich, daß man so ohne weiteres massiv »im Namen der Kunst« eine so mächtige Trägerkonstruktion an eine Kulturerbe-Wand dübeln durfte… Tower befindet sich in Sichtweite zum bekannten »Doppelbock«-Turm, rechts neben der grossen freien Ruhrmuseums-Rolltreppe. Abends mit weißem Licht beleuchtet (ich bin sehr froh, daß auf bunte Strahler verzichtet wurde), wirkt sie besonders schön atmosphärisch in der »Blaue Stunde« zur Dämmerungszeit bevor die Nachtdunkelheit einsetzt. Bei viel Wind wird sie abgestellt (wegen des Wasserverlustes), zudem soll für Besucher der Überaschungsmoment wirken (ab wann ist Wasser Marsch? ;-) Interview mit rAndom bei Labkultur. Installation »Tower« bis zum 6. Oktober 2013.

Die dritte raumgreifende Installation befindet sich auch auf dem Zollverein-Gelände - in 15 Minuten Fußwegnähe in der Mischanlage der Kokerei. »Silence, Exile, Deceit« von Douglas Gordon. Mir wurde sie von einem Fotografen, den ich sehr schätze, aufs Wärmste empfohlen. Leider teile ich diese Eindrücke nicht, der schottische Künstler schickt seine Besucher in seiner »Industrial Pantomime« durch eine Art »Grusel-Parcours« mit Videoinstallationen. Mit dieser Arbeit konnte und kann ich bisher am wenigsten anfangen. Denn mir kommt es so vor, als hätte der Künstler seine Alpträume (gutbezahlt und hochsubventioniert) an seine Besucher »abgegeben«. Verliesartige Gitterfenster, weiß wabernder Trockeneisnebeln, Filmeinspielungen einer Streicherin mit einer Krähe, die ein Küken zerrupft.
Ich kenne die Räume der Mischanlage, die Faszination anderer Bespielungen in ihren bunkerartigen Räumen: Magisch verzaubert als Schatztruhe, geheimnisvoll und höhlenartig. So wie beispielsweise im Jahr 1999 zur IBA-Abschlussausstellung »Sonne, Mond und Sterne« oder dem zauberhaften Theaterstück »Paradise« von Theatre-Rites (Sue Buckmaster, Jeremy Herbert, Luca Silvestrini und Nick Powell). Diesmal war nun »Geisterbahn«. Glücklicherweise sind die vorab erlebten »Speicherbilder« bei mir stärker. Ich freue mich auf zukünftige Szenografien. > bis zum 6. Oktober 2013.

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23. Juli 2013
Buchtipp »Kompendium der Bildstörungen beim analogen Video«
Fachbuch-Rezension für den Bundesverband Deutscher Film-Autoren
Für das Magazin film&video 02/13 des BDFA (‪Bundesverband Deutscher Film-Autoren)‬, dem Dachverband organisierter nichtprofessioneller Filmer in Deutschland habe ich zu o.g. Fachbuch eine Rezension verfasst. Der Kontakt entstand u.a. auch durch meinen Juryvorsitz bei den diesjährigen Filmfestspielen des Verbands. Die Rezension wurde auch auf der AGD-Seite veröffentlicht sowie auf der Verlagsseite von Scheidegger & Spiess, Zürich.

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16. Juli 2013
Fotorbeiten von Martin Parr und René Burri in Zürich
Interessante Doppel-Ausstellung im Museum für Gestaltung

Der Brite Martin Parr gilt als einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit. Schonungslos und mit einer guten Prise Ironie zeigt er gesellschaftliche Realitäten wie Konsum, Tourismus oder nationale Identitäten. »Souvenir« ist die erste umfassende Schau seiner Arbeiten in der Schweiz und vereint sein umfassendes Schaffen als Fotograf, Filmemacher (mit etra Filmraum in der Ausstellung) und Sammler (mit kitschigen Margaret Thatcher-Gedenktassen fing eine aus meiner Sicht sehr schräge Sammlung an...). Seine neue Arbeit »Think of Switzerland« zwiegt seine Blick auf die Eidgenossen... Auf der Museums-Webseite ist ein Trailer mit Kuratorin Angeli Sachs und dem Magum-Fotografen. Austellung bis zum 5.1.2014.

Viele seiner Fotos des zweiten Magnum-Fotogragen sind ebenfallss bekannt: Che Guevara, eine Zigarre rauchend, Corbusier bei der Arbeit, Pablo Picasso als Zuschauer beim Stierkampf in Nîmes oder die farbigen Architekturen von San Cristobal in Mexico, die er für »Magnum« machte. Zum 80. Geburtstag des grossen Schweizer Fotografen René Burri widmet ihm das Zürcher Museum für Gestaltung die Ausstellung »Doppelleben«. Der Titel rührt von seinen zwei »Bildwelten«: Der Schwarz-Weiß und der Farbfotografie. Stetsist der Fotograf auf der Suche nach formalen und ästhetisch anspruchsvollen Lösungen, zusätzlich enstanden freie Arbeiten mit viel Experimentierfreude. Die Arbeiten sind noch bis zum bis 13.10.2013 zu sehen.

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9. Juni 2013
»Festival des Métiers« von Hermès in Düsseldorf
Französische Handwerkskunst vom Feinsten in den Böhler-Werken

Hier in Düsseldorf war in einer alten schönen Industriehalle der Böhler-Werke das »Festival des Métiers« des frz. Luxuslabels Hermès zu Gast. Die Schau tourt um die Welt (und war nach London und vor Toronto für eine Station in Deutschland). Man bekam neben allen möglichen Gewerken wie z.B. Täschner, Porzallnmalerei, Sattler, Uhrmacher und Graveur auch die Gelegenheit, einem Seidendrucker beim Flachrahmen-Siebdruck in der Lyoner Technik über die Schulter schauen zu können.
Der Seidendrucker Said Benayad setzte die vorher angelegte Gravur nach dem Siebdruckverfahren um, in dem er Farbe für Farbe nach dieser Vorgabe punktgenau das Seidencarré bedruckte. Beeindruckend! Im Rahmen einer technischen Frage durfte ich auch kurz das Rakel für den Druck in der Hand halten...
Bis zu 40 Druckstufen haben die Seidentücher (über die Gestaltung lässt sich streiten – mir war es teilweise zu viel und so eine starker »Pferdetrensen-Dekor-Fanatikerin« bin ich auch nicht ;-). Toll war, daß wir bei der Vorführung 15 Druckstufen erleben konnten, was dauerte, da in deutsch-französisch präsentiert wurde! Einen Eindruck gibt es hier bei diesem Film (ab Min. 2:10). Clou am Rande: Das schicke englische Shuttle-Taxi mit Chauffeur! Merci!

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6. Juni 2013
Klapheck – Bilder und Zeichnungen – Akademie.Sammlung Krahe
Ausstellungen im Museum Kunstpalast Düsseldorf

Die beiden Ausstellungen könnten unterschiedlicher nicht sein: Die übergroßen Maschinen- und Menschenzeichnungen des Düsseldorf Künstlers Konrad Klapheck, dessen Werk erstmals seit dreissig Jahren in einer Einzelpräsentation in Düsseldorf gezeigt wird und die Künstlersammlung für Künstler von Lambert Krahe (1712-1790), dem Gründungsvater der Düsseldorfer Kunstakademie.

Bei Klapheck beeindrucken die großen Formate und das akribische Konstruieren (Konstruktionsbild und fertiges Bild sind oft gemeinsam zu sehen, in manchen Fällen gefällt mir die Vorstudie fast besser!). Passend fand ich den Ausspruch der Mutter des Künstlers: »Du musst selbst wissen, was du tust. Wenn du anstatt Zahnarzt oder Rechtsanwalt Künstler geworden bist, dann bestimmt nicht, um Bilder zu malen, die aller Welt gefallen sollen. Im Einklang mit sich selbst zu handeln ist die beste Methode, um glücklich zu werden.« Interessant die Reaktionen einer Besuchergruppe im Teil dieser Ausstellung :-) WDR 3-Bericht zur Ausstellung

Im »Kraheflügel« ist auch die feine Szenografie: Elegante Farben, die Themenräume mit den 200 Arbeiten geben Einblicke in die Lehre der Kunstakademien vom 16. bis 17. Jahrhundert: Die großen Vorbilder, Ölskizzen, Architektur- und Landschaftszeichnungen, anatomische Studien und »allerhand accademische Figuren«, frühe Farbsysteme (von 1772) und mehr. Einziges Ärgernis: Die sehr teure Eintrittspreispolitik dieses privat betriebenen Hauses, die sicherlich viele Besucher abschreckt! Klapheck-Ausstellung ARTE

> Museum Kunstpalast 13.4.-4.8.2013 (Krahe) und 26.4.-4.8.2013 (Klapheck)

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21. Mai 2013
Anton Corbijn – INWARDS AND ONWARDS
Neuere Fotoarbeiten des Niederländers im Kunstmuseum Bochum

Bereits vor rund 13 Jahren stellte der niederländische Fotograf und Filmer Anton Corbijn im Kunstmuseum Bochum aus. Viele kennen ihn durch die Bilder und Musikvideos, die er in der Musikszene von Johnny Cash, Tom Waits, Miles Davis, Mick Jagger, Nick Cave, David Bowie usw. machte.

Bands wie Joy Division, U2, R.E.M, Herbert Grönemeyer oder Depeche Mode begleitet er seit vielen Jahren. Für viele von ihnen spielt er als Fotograf eine wichtige Rolle als »Imagebildner« und gestaltete neben Porträts auch Plattencover, Musikvideos oder die gesamte Bühnenausstattung. Corbijn drehte inzwischen zwei große Kinofilme: 2007 »Control« über die Band »Joy Devision« und 2010 »The American« (mit George Clooney in der Hauptrolle). Im Vordergrund steht bei dem Niederländer allerdings immer noch die Fotografie. In der aktuellen Bochumer Ausstellung werden neue Arbeiten von ihm zu sehen sein: Portraits sehr unterschiedlichster Künstlerpersönlichkeiten, aber auch Bilder von Musikern, Models wie  Kate Moss oder das Portrait von Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela.

> Kunstmuseum Bochum 25.5. bis 28.7.2013

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12. Mai 2013
71. Deutsche Film-Festspiele 2013 in Jülich
Juryvorsitz für den Bundesverband Deutscher Filmautoren BDFA

Zusammen mit Kameramann, Drehbuchautor und Regisseur Henninng Niemeyer (Leubsdorf/ Sachsen) und Kamerafrau Bernhardine Schippers (Nettersheim/Eifel) hatte ich den Juryvorsitz bei den diesjährigen Deutschen Film-Festspielen des BDFA - Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V. in Jülich. Aus 62 neuen Produktionen (ausgewählt aus 3500 Einreichungen) galt es sieben Arbeiten auszuzeichnen. Unmittelbar nach jedem Block mit acht Filmen fand diskutierten wir unter Moderation von Bernhard Lindner (Regensburg). Viele haben uns sehr beeindruckt, insbesondere die sehr mutigen und engagierten Filme und von einigen Filmschaffenden ist weiter viel zu erwarten! Die DAFF 2013-Preise vergaben wir an folgende Produktionen:

»Marionette« von Rolf Birn (Videofilmer Senftenberg), »Astartes Schlaf« von Denise Blickhan (Jena), »Stillen!« von Marcus Siebler (Film- und Videoclub Landshut VHS), »Altay – Land unter dem Mond« von Michaela Pfeiffer (Mönchengladbacher Filmklub Objektiv e.V.) sowie

»Apocalypse Now« von Florian Arndt (Filmfabrik Mühlhausen/Thüringen)
Begründung: »Drei, zwei, eins, Boom- Feuer frei. Das Musikvideo zu einem Song der Thüringer Rockband SCHOCK setzt sich zornig allen Konventionen eines bürgerlichen Lebens mitten in Deutschland entgegen. Apocalypse Now ist mehr als Zündstoff, denn es setzt sich mutig mit innerer Unzufriedenheit und äußeren Konventionen auseinander. Rauhe Schwarz-Weiß Bilder führen uns bis an die Grenze der Existenz des Hauptdarstellers.« Laudatorin: Naemi Reymann (Düsseldorf) / Laudatio bei Filmthuer

»Was steckt dahinter?« von Josef Pettinger (Filmclub Teck e.V.
Begründung: »Weites Feld, Aufbau der Traversen, Scheinwerfer, Kabel, Kostüme. Wir werden mitgenommen in den Backstagebereich, schauen dem Orchester in luftiger Höhe über die Schulter und sehen wie sich im Zelt die Zuschauerränge füllen. Hinter einer Bühne stehen Menschen und unterhalten sich. Die Spannung ist zu spüren - ebenso die Spielfreude. In munterem Ton gehaltene berichtet »Was steckt dahinter« anschaulich Vorbereitungen und großen Auftritt der Operette Der Vogelhändler«. Laudatorin: Naemi Reymann (Düsseldorf) / Laudatio bei Landesverband Baden-Württemberg

»Koora« von Daniel Asadi Faezi (Berlin)
Begründung: »Unvorstellbare Armut – Kinder die dennoch fröhlich spielen. Mütter, die im Müll nach Resten suchen, um ihre Familien einen weiteren Tag durch zu bringen. Horden von wilden Schweinen in einer Landschaft aus Müll, auf der Suche nach Fressbarem. Obwohl der 18 jährige Autor wohlbehütet in Deutschland lebt, hat er bei seinem Besuch in Kalkutta, einer der ärmsten Städte der Welt, einen sensiblen und schonungslosen Film über das Armuts- und Müll Problem der Millionenstadt gedreht. Er lässt die Protagonisten zu Wort kommen und gibt ihnen somit ein Gesicht.« Laudatorin: Naemi Reymann (Düsseldorf) / Laudatio in der MainPost

Die nächsten Filmfestspiele 2014 sind vom 29.5–1.6.2014 in Bad Neuenahr.

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1. Mai 2013
Die Bildhauer. Kunstakademie Düsseldorf, 1945 bis heute
Umfangreiche Schau in der Kunstsammlung NRW Düsseldorf

Professoren wie Ewald Mataré, Erwin Heerich, Joseph Beuys, Klaus Rinke, Irmin Kamp, Fritz Schwegler, Rosemarie Trockel, Tony Cragg, Hubert Kiecol, Katharina Fritsch oder Rita McBride gaben durch ihre Arbeiten wichtige Impulse für die bildhauerische AUssbilung an der Kunstakademie. Bildhauer Tony Cragg, seit vielen Jahren Professor und aktuell Akamdierektor gab den Impuls dieser außergewöhnlichen Überblicksausstellung aus der Innensicht der Kunsthochschule. http://www.kunstakademie-duesseldorf.de/ Kuratiert wird die Ausstellung von Tony Cragg, Siegfried Gohr, Robert Fleck sowie Marion Ackermann und Maria Müller-Schareck

Zu sehen sind Arbeiten von Joseph Beuys, Karl Bobek, Ralf Brög, Hede Bühl, Tony Cragg, Richard Deacon (mit einer riesigen Holzkonstruktion), Jürgen Drescher, Bogomir Ecker, Katharina Fritsch (für mich Wiedersehen mit der großen auf dem Bett sitzenden Ratte, die zur Eröffnung im K21 zu sehen war!), Isa Genzken, Martin Gostner, Thomas Grünfeld, Erwin Heerich, Georg Herold, Martin Honert, Jörg Immendorff, Magdalena Jetelová (ein riesiger Tisch, an eine Wand schmiegend), Irmin Kamp, Hubert Kiecol, Luise Kimme, Harald Klingelhöller, Imi Knoebel, Jannis Kounellis, Gereon Krebber, Norbert Kricke, Bernd Lohaus, Markus Lüpertz, Heinz Mack, Ewald Mataré (schöne kleine Tierskulpturen), Rita McBride, Christian Megert, Reinhard Mucha, Wilhelm Mundt, Nam June Paik, A.R. Penck, Otto Piene, David Rabinowitch, Erich Reusch, Klaus Rinke, Dieter Roth, Ulrich Rückriem, Reiner Ruthenbeck, Leunora Salihu, Andreas Schmitten (der uns in ein Kabinett mit besonderen Farben einlädt), Thomas Schütte, Fritz Schwegler, Pia Stadtbäumer, Rosemarie Trockel, Günther Uecker (u.a. ein vernageltes Klavier!), Didier Vermeiren, Paloma Varga Weisz, Thomas Virnich und Franz Erhard Walther.

> K20 Grabbeplatz Düsseldorf bis 28.7.2013 Kunstsammlung NRW

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17. März 2013
Forschen Fliegen Schweben Fallen – das Bild von Ikarus
in der Sicht von Helga Elben im Kunstmuseum Gelsenkirchen

Helga Elben befasst sich seit langem mit dem Ikarus-Mythos. So gibt es auch hier ein Wiedersehen mit den feinen Malereien und Objekten der in Köln lebenden Künstlerin. Begleitet wird die Ausstellung u.a. musikalisch durch Jens-Hinrich Thomsen, Solofagottist der Duisburger Philharmoniker. Ausstellung Kunstmuseum, Horster Straße 5-7, 45897 Gelsenkirchen ab 17.3.

> Kunstmuseum Gelsenkirchen bis 12.5.2013 Kunstsammlung NRW

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23. Februar 2013
DIE GROSSE und Peter Royen
Kunstausstellung NRW Düsseldorf 2013 im Kulturzentrum Ehrenhof

Der Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e.V. lädt wie jedes Jahr in den Museum Kunstpalast zur »Großen Kunstausstellung«, einfach nur »ide Grosse« genannt. Der Kunstpreis der Künstler ging dieses Jahr an den niederländischen Künstler Peter Royen. Ich hatte die Gelegenheit, mich mit dem fast 90jährigen unterhalten zu dürfen und bin nach wie vor schwer beeindruckt! Beeindruckt von seiner Vitalität und auch lustigen Art! Ihn freut es sehr, daß der Preis von Künstlern direkt vergeben wurde. Royen erzählte mir, daß er wegen Otto Pankok nach Düsseldorf zur Akademie gegangen war. Unter seinen Kommilitonen waren auch Jospeh Beys und Günther Grass. Royen setzte sich früh für den Künstlerstand ein, durch sein Engagement wurde 1972 ein Kunstbeirat gegründet, er förderte das Konzept der Künstlerhilfe und der späetren Gründung der Künstlersozialkasse KSK. 1949 schloß er sich der Künstlergruppe Rheinische Sezession an. Seine Arbeiten (er arbeitet noch!) sind groß, lichte, abstrakt und monochrom. Immer trägt er sieben Schichten auf, die er bearbeitet und schließlich mit einer Wachsschicht versiegelt. In der Grossen sind seine Arbeiten oben im linken Flügel auf der rechten Seite in einer Extranische zu sehen. Wunderbar!

Schräg fand ich in der »Grossen« die Arbeit Erich Füllgrabes »Tubuteleskop-Array II« mit erklärungen zu den Optomechanischen Modellen und dem laboratorischen Merkspruch »Hingeschaut statt Mist gebaut«. Kunst muß auch Spaß machen! Und schön, ist es immer wieder, auch Arbeiten vom Rundgang aus dem Vorjahr an der Kunstakademie wieder zu sehen!

24.2. – 17.3. Museum Kunstpalast > www.diegrosse.de

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23. Februar 2012
Rundgang Kunstakademie Düsseldorf
Studenten der Kunstakademie präsentieren ihre Arbeiten

Ein paar Eindrücke vom Rundgang an der Kunstakademie Düsseldorf: Wie in den letzten Jahren zuvor auch von exzellenter Qualität die Arbeiten der Klasse Katharina Fritsch, Katharina Grosse und Tony Craigg. Viele der Studenten machten sich auch Gedanken zum szenischen Konzept beim Betreten der Räume. Man merkt deutlich: Die Bildhauer kommen!
Fast poetisch die Raum-Installation »Winterreise« nach Elfriede Jellinek von Simone Grieshaber (Bühnenbildklasse Johannes Schütz): Der Besucher findet einen Raum zum Durchschreiten vor, der mit vielen Objekten versehen ist, die an Nylonfäden frei im Raum schweben – dazu eine feine akustische Bespielung.
Zum Mitmachen lud im Erdgeschoß die mit Goldfolie geschmückte Installation untitled #01 ein, bei der eigene Arbeiten auf den mit Bilderrahmen eingefassten Monitor hochgeladen werden konnten. Selbstverständlich wurden die Arbeiten ohne Titel gezeigt! Ich habe mich beteiligt und stellte so temporär an der Kunstakademie aus. Und da mein Bild stimmig ins Gesamtkonzept passte, wurde es auch recht lange gezeigt... :-)

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22. Februar 2013
Ein Drittel Weiß
Das zeitgenössische Interesse am Schwarz-Weiß im KIT Düsseldorf

Vernissage mit »Kunst-Apéro« bei Kunst im Tunnel, dem KIT am Mannesmannufer. Beim Dessauer Bauhaus-Fest lautetet das Motto: »Zwei Drittel weiß, ein Drittel bunt«. Und so mancher sieht Farbe als zu »geschwätzig« an... auch hier geht es bei Fotografie, Projektion, Skulptur Rauminstallation und Malerei um die Grauwerte.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Marsha Cottrell, Jan Paul Evers, David Heitz, Andrey Klassen, Imi Knoebel, Martin Pfeifle, Thomas Ruff und Thomas Struth. Martin Pfeifles Arbeit direkt in der Eingangszone des Tunnelraums lädt zur Interaktion ein: Bei »RADO« (in Anlehnung an das Bonner Lakritzkonfekt) dürfen würfelförmige Objekte in s/w neu angeordnet werden. Prompt bildeten sich zur Vernissage drei Wagenburg-ähnliche Sitzinseln...

Thomas Struths frühe Fotos Düsseldorfer Straßen sorgten bei mir für eine Überraschung, denn es ist eine Ansicht »meiner« Stephanienstraße dabei. 1976 gab es dort noch keine Straßenbäume, dafür aber einen Stromkasten und ein anderes Klingelschild und menschenleer ist sie eignetlich nur, wenn der Fotografdas Bild so steuert :-). Am Bild hatte ich ein nettes Gespräch mit einer älteren Besucherin 8aus dem Druckgewerber), die in der Nebenstraße aufwuchs und mir aus dem Viertel erzählte. Eine kleine Fotostadtgeschichte..

23.2.–20.5. KIT Mannesmannufer Düsseldorf > www.kunst-im-tunnel.de

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1. Februar 2013
2. Düsseldorf Photo-Weekend: Bryan Adams »Exposed« und mehr
Langes Photo-Wochenende in Düsseldorfer Galerien und Museen

Galerien, Museen und Institutionen der Düsseldorfer Kunst- und Fotografie-Szene öffnen ein Wochenende lang ihre Räume: Ein kleiner Photo-Marathon... begann. Den Beginn im NRW Kunstforum machte »Bryan Adams – Exposed«, der kanadische Rockmusiker zeigte nicht nur Fotos seiner Celbrity-Freunde, sondern auch eindrucksvolle Bilder kriegsversehrter UK-Veteranen aus Kriegseinsätzen in Kosovo und Nahem Osten. Diese Fotos finden sich nicht im Hochglanzkatalog, es wird aber ein eigenes Buch dazu erscheinen! Mir persönlich haben diese Bilder gefallen: Das ungewöhnliche Portait von HRM, Queen Elisabeth, die verwischt/nicht verwischt-Bildfolgen von Sir Ben Kingsley und Dustin Hofmann im Liegestuhl am Strand (mit dem Meer im Rücken)...

Vorher gings in die Nachbarschaft, zur Galerie Bernd A. Lausberg, bei der Gudrun Kemsa Bilder großer Straßenzüge zeigte. Im schicken »Interconti« an der Königsallee musste viel Fahrstuhl gefahren werden, um die Michael Dannemann-Bilder auf 11 Etagen sehen zu können. Treppen und Hinterhofsitutation gab es ein paar Häuser weiter bei der Galerie Clara Maria Sels (Duane Michals) und weiter in der Citadellstraße u.a. zur Galerie Horst Schuler mit seltsamen Lego-Arrangements von Egbert Haneke mit feiner Abzugstechnik (u.a. Dye Transfer Prints), ein paar Häuser weiter beim KunstService gab es Fotos von Erika Kiffl und Erika Koch. Galerie Bugdahn und Kaimer zeigte mit Grabiel Jones recht eigenwillig farbveränderte Bilder (mir persönlich in den Farben zu sehr verfremdet, aber das sind Geschmäcker verschieden :-).

Den Abschluß bildete dann das »Ant!foto-Manifest« im Kunstverein Malkasten. Witzig dort die Bar als Labor und eine sehr poetische Arbeit Sonntags war dann noch einmal ein kleiner Nachschlag in Bezug auf Fotokunstbücher abgesagt, denn im NRW Kunstforum war für zwei Tage der BookSalon und eine Ausstellung mit Fotobüchern von Stephen Shore (der mit Apples iPhoto Dienst Bücher herausgab). Beim BookSalon fanden sich einige Kleinode, man bekam aber auch den Eindruck, wie sehr sich Nischenmärkte entwickeln. www.duesseldorfphotoweekend.de

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17. Januar 2013
1.000.050. Art's Birthday in Aachen und Potsdam
Weltweiter Geburtstag der Kunst im Sinne Robert Fillious

»Alles begann an einem 17. Januar vor 1.000.000 Jahren. Ein Mann nahm einen trockenen Schwamm und ließ ihn in einen Eimer Wasser fallen. Wer dieser Mann war, ist nicht wichtig. Er ist tot, aber die Kunst ist lebendig.«

So der Ausspruch Robert Fillious zu den Anfängen der Kunst, der 1963 willkürlich den 17. Januar (zugleich seinen Geburtstag) als l'anniversaire de l’art deklarierte. 1973 feierte der Fluxus-Künstler diesen Tag in Aachen als den 1.000.010. Geburtstag, Mit-Initiator dieser Aktion war Prof. Dr. Wolfgang Becker (der Gründungsdirektor des Ludwig Forums in Aachen). Filliou forderte »Keine Kunst an den Wänden« und so ist es auch Wunsch für diesen Kunstgeburtstag, daß es keine Kunst gibt, außer der, die in Form kunstvoller Kopfbedeckungen getragen wird. Filliou starb 1987, aber sein Geburtstag wird in dieser Tradition weltweit fortgesetzt. Zum 50. Jahrestag, dem 1.000.050. Geburtstag, wird in Aachen im Alten Kurhaus im Ballsaal gefeiert. Die Schirmherrherrschaft haben Gabriele Prill, Prof. Dr. Wolfgang Becker und Karl von Monschau. Organisiert wird das Fest vom »Mobilen Büro für Kunstaffären« (Karl von Monschau), dem LUDWIG-FORUM und dem KULTURWERK AACHEN e.V.. Bericht Aachener Zeitung (vom 17.1.12)

Zu dem besonderen Event wurde ein Gratulationsfilm erstellt, er wird in Aachen auf dem Fest und im Filmraum des museum FLUXUS+ in Potsdam gezeigt. Künstler aus aller Welt waren eingeladen, ihren Kurzfilmgruss einzusenden. Ich habe aus meinen Wassertierbildern neue Kopfbedeckungen für meinen Filmgruß gestaltet... > www.artsbirthday.net
> Komplette Cliprolle (15:17 Min, m Clip Min 5:50)

Hier wird noch gefeiert: Im ZKM Karlsruhe, Berghain Berlin, Freiburg Wiehrebahnhof, MZM Hermann Nitsch Museum weltweit per Radio arsacustica!

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17. Januar 2013
Nur hier – Ankäufe von 2007 bis 2011 in der KAH Bonn
Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland

Die sehr festlich eröffnete Ausstellung zeigt erstmals 100 von insgesamt 234 Erwerbungen der letzten Ankaufkommissionen, der fünfjährige Amtszeit endete. Für die Konzeption der Ausstellung waren Begriffe wichtig wie historische Wurzeln, Fluxus, konkrete und visuelle Poesie, Werkreflektion, Modernismus, Werte, historische und politische Bezüge sowie zeitgenössische Relevanz.

Am stärksten blieben mir folgende Arbeiten in Erinnerung: der Siebdruck, der Brandt und Guillaume zeigt, das spiegelnd gelackte Motiv des Trabant E Klasse von Ecke Bonk sowie die Bildergalerie Hans-Peter Feldmanns, der in seiner hunderteiligen Fotoreihe Männer und Frauen in unterschiedlichen Lebensaltern zeigt, von einem kleinen Säugling bis zu einer Hundertjährigen - nach Jahren gestaffelt. Interessant, besonders deren Gesichter und Mimik zu beobachten...

bis 14. April 2013 Bundeskunsthalle Bonn > www.bundeskunsthalle.de

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12. Januar 2013
Marseille-Provence Kulturhauptstadt 2013
Feierliche Eröffnung in das Kulturhauptsdtjahr

Vive la Méditerranée – Marseille ist Kulturhauptstadt Europas am Mittelmeer! In der Region rund um um Marseille finden in 80 Gemeinden rund 900 Veranstaltungen statt. Am Eröffnungsabend werden im Hafen von Marseille alle Schiffshupen fünf Minuten lang ertönen, es gibt einen großen Umzug durch die Stadt und viele kleine Konzerte und Aufführungen und den finalen Startschuß ins Kulturhauptstadtjahr macht ein großes Feuerwerk!

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1. Januar 2013
Jahresvorschau
Ausstellungen und Ereignisse im neuen Kulturjahr

Kulturhauptstädte Europas 2013 sind Marseille Provence und Košice/Slowakei. Leipzig gedenkt der Völkerschlacht vor 200 Jahren. Supermann wird 75 und Lamborghini 50 Jahre.

GRIMM 2013 – Sprachwissenschaft, Sagen und Märchen, das Leben und Werk von Jacob (150. Todestag am 20.9.) und Wilhelm Grimm und ihrem »Malerbruder« Ludwig Emil. Die zentrale Ausstellung Expedition Grimm wird in der Documenta-Halle Kassel (27.4.-8.9.13) gezeigt. Die erste Überblickschau des Turner-Preisträgers Wolfgang Tillmans ist in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im Ständehaus Düsseldorf zu sehen (2.3.–7.7.). Im Museum Kunstpalast startet eine große Retrospektive mit Bildern und Zeichnungen des Düsseldorfers Konrad Klapheck (28.4.–4.8.). Bereits 2012 war er mit einem seiner »Maschinenbilder« in den Räumen bei der »Grossen Kunstaustellung« vertreten.

Jubiläen und Gedenktage
225 Jahre Joseph von Eichendorff (10.3.)
200 Jahre Friedrich Hebbel (13.3.)
90 Jahre Pantomime Marcel Marceau (22.3.)
50 Jahre Sendestart des ZDF (1.4.)
10 Jahre Muddy Waters (4.4.)
90. Todestag von Pablo Picasso (8.4.)

Voraussichtlich vom 25.5. – 28.7. stellt das Kunstmuseum Bochum Arbeiten des niederländischen Fotografen Anton Corbijn aus. Monumentale Fotoarbeiten und multimediale Projekten gibt es mit »WELTLINIE 1968-2013« von Beuys-Meisterschülerin und Kaiserringträgerin Katharina Sieverding im Schloss Moyland zu sehen (28.7.- 26.1.14). Art goes Technik: Diese Ausstellung zentriert sich um die Arbeit DIE SONNE UM MITTERNACHT SCHAUEN. Katharina Sieverding lädt dafür von Mai 2010 bis Juni 2013 kontinuierlich etwa 100.000 visuelle Informationsdaten der NASA herunter und verdichtet diese zu einem dynamischen Bild der Sonnenoberfläche. Vom 29. Juni bis 21. Juli findet die 100. Tour de France statt. 130 Jahre wäre Joachim Ringelnatz am 7.8. geworden. Wir schreiben weiter am Kinderverwirrbuch 02 und denken, lange vor seinem 150. einen Verlag gefunden zu haben!

Jubiläen und Gedenktage
200 Jahre Richard Wagner (22.5.)
50. Geburtstag der Violonistin Anne Sophie Mutter (29.6.)
150 Jahre Henry Ford (30.7.)
150. Todestag von Eugène Delacroix (13.8.)
50. Todestag Georges Braque (31.8.).

Eine große Fotoausstellung erwartet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf: Candida Höfer (vom 14.9.-9.2.2014). Höfer zählt mit Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth zur ersten Generation von Bernd und Hilla Bechers Fotoklasse an der Kunstakademie. Candida Höfer zählt mit Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth zur ersten Generation von Bernd und Hilla Bechers Fotoklasse an der Kunstakademie. Kühle Sachlichkeit, präzises Erfassen von Details und vor allem ein ausgeprägtes Interesse an Strukturen und Ordnungen im öffentlichen Raum kennzeichnen ihre Arbeiten. Die als Retrospektive angelegte Ausstellung zeigt erstmals 100 Werke aus etwa vier Jahrzehnten in Düsseldorf. Viele ältere Fotos waren bisher noch nie öffentlich zu sehen, dazu entstehen neue Arbeiten.

Das Max Ernst Museum in Brühl widmet sich den 20er Jahren mit Fotografien von Man Ray, die in Paris zur Zeit der Surrealisten entstanden (15.9.- 8.12.).

Weitere Jubiläen:
300 Jahre »Encyclopédie«-Mitherausgeber Dennis Diderot (5.10.)
100. Geburtstag Meret Oppenheim (6.10.) > Ausstellung in Bern (bis 10.2.)
50. Todestag Gustav Gründgens (7.10.)
50. Todestag »Spatz von Paris« Édith Piaf (10.10.)
200 Jahre Giuseppe Verdi (10.10.), Komponist von »La Traviata« 1853, »Don Carlos« 1867 und »Aida« 1871
200 Jahre Georg Büchner (17.10.), Verfasser von »Dantons Tod«, »Leonce und Lena« und »Woyzeck«.
100 Jahre Schriftsteller Albert Camus (7.11.), Autor von »La Peste«
90 Jahre Loriot (12.11.)
80. Geburtstag Peter Härtling (13.11.) Buchautor u.a. von »Ben liebt Anna«
125 Jahre Harpo Marx (23.11.) und 90 Jahre Maria Callas (2.12.).

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2017 /16  /15  /14  /13  /12  /11  /10  /09  /08